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Von Mai bis Juli 2017 hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Zusammenarbeit mit vier Landkreisen, die am Modellvorhaben „Land(auf)Schwung“ des BMEL beteiligt sind, vier Dialogveranstaltungen zur ländlichen Entwicklung durchgeführt.

Diese interaktive Dokumentation fasst die Ergebnisse zusammen und bietet Einblicke in die Veranstaltungen.

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Unter dem Motto „Regional vernetzt – gemeinsam stark“ diskutierte das BMEL gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus der Region, was aus Sicht der Fachleute und Engagierten am Ort die zentralen künftigen Handlungsfelder für die Entwicklung ländlicher Regionen sind und welche Rahmenbedingungen es braucht, um die Regionen zukunftsfähig zu gestalten.

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Die Zukunftswerkstätten des BMEL wurden

• vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag,
• dem Deutschen Städte- und Gemeindebund,
• dem Deutschen Landkreistag
• und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks

u. a. als überregionale Veranstaltungspartner begleitet und organisatorisch unterstützt.

Die vier Verbände waren - wie auch der Deutsche Bauernverband und weitere, für die ländliche Entwicklung wichtige Organisationen - am Ort mit regionalen Vertretern präsent.

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Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt in kleineren Städten oder Gemeinden auf dem Land. Ländliche Regionen sind attraktive Lebens-, Arbeits- und Erholungsorte. Land- und forstwirtschaftliche Betriebe schaffen, pflegen und erhalten die vielfältigen Kulturlandschaften, die zu dieser Attraktivität beitragen.

Viele Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche, darunter mittelständische Weltmarktführer sowie Unternehmen aus Land- und Forstwirtschaft und Garten- und Landschaftsbau, haben dort ihren Standort. Das will das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erhalten und entwickeln.

Deswegen ist es eine wichtige Aufgabe unserer Politik, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse sicherzustellen,
kurzum: das Leben überall in Deutschland lebenswert zu gestalten.

Das BMEL übernimmt für diese Aufgabe eine tragende Rolle und koordiniert die Politikbereiche der
ländlichen Räume.








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Ländliche Räume sehen sich selbst als „Testfeld“ für Zukunftskonzepte.

Akteure am Ort sind bereit, Neues auszuprobieren – und richten an den Staat in diesem Zusammenhang vor allem die Erwartung, Rahmenbedingungen so zu setzen, dass ein Ausprobieren möglich ist – etwa bei Mobilität, neuen Wohnformen und Gesundheitsversorgung.

• Die Akteure im ländlichen Raum erwarten Veränderungsbereitschaft auch ihrer eigenen Strukturen.

Sie sehen Handlungsbedarf, etwa bei der Anpassung der Arbeit im Vereinsvorstand und von Ehrenamtsstrukturen an die aus ihrer Sicht legitimen Erwartungen von Jüngeren, Zugezogenen und jungen Familien. Viele Engagierte sind bereit, selbst Neues zu lernen, um zeitgemäß ehrenamtlich arbeiten zu können. Impulse von außen erscheinen dabei hilfreich und willkommen.

Gleichzeitig gibt es dabei die Forderung nach Unterstützung für diesen Prozess, zum Beispiel durch mehr Wertschätzung für das Ehrenamt oder eine stärkere Unterstützung vonseiten hauptamtlicher Strukturen. Es bestehen Wünsche nach neuen Förderinstrumenten für das Ehrenamt, die sich an unterschiedliche staatliche Ebenen von der kommunalen - bis zur Bundesebene richten.

• Es gibt eine große Bereitschaft, zivilgesellschaftlich aktiv zu sein.

Vielerorts besteht aber der Eindruck, öffentliche Institutionen zögen sich immer weiter aus Aufgaben zurück, was tendenziell zu einer Überforderung des Ehrenamtes führe, bei gleichzeitig steigenden formalen Anforderungen an die ehrenamtliche Tätigkeit. Auch die Wirtschaft ist gefordert – viele sehen Unternehmen in der Pflicht, sich stärker auch gesellschaftlich zu engagieren (Förderung Ehrenamt, nachhaltige Mobilität, neue Arbeitsmodelle, Weiterbildungsmöglichkeiten, etc.).

• Menschen auf dem Land sehen Handlungsbedarf bei der Stärkung der Identität der eigenen Region: Man möchte die eigenen Stärken und Besonderheiten gerne mehr herausarbeiten und selbstbewusster kommunizieren – auch mit Blick auf die Menschen, die vor Ort leben, um das Heimatgefühl und die Verbundenheit mit der Region zu stärken.

Auf der Basis der so geschaffenen regionalen Identität sollen Regionalmarketing und Imagepflege verbessert werden. Mit Zielrichtung der eigenen Bevölkerung wird dabei auch der mangelnde Informationsaustausch, thematisiert, der gewährleistet sein muss - zum Beispiel in Form eines „Dorfmediums“. Regionalzeitungen könnten hier eine stärkere Rolle spielen.

Download der kompletten Zusammenfassung der Ergebnisse der Zukunftswerkstätten als PDF...

Hier erfahren Sie mehr zu den Ergebnissen der Themenbereiche:

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Die Zukunftswerkstätten zeigen - wie auch die Bürgerdialog-Reihe "Gut leben auf dem Land" im Jahr 2015: Dialogveranstaltungen können einen Beitrag dazu leisten, neue Initiativen anzustoßen; sie fördern den Austausch und die Vernetzung aller Beteiligten - zwischen den Regionen, den dort Engagierten und dem BMEL.



  
Was bringt der Dialog?

- Den Beteiligten werden lokale und regionale Stärken bewusst.
- Gemeinsame Ziele lassen sich gut formulieren.
- Die Vernetzung auch jenseits von Verwaltungsstrukturen wird erleichtert.

Das BMEL setzte mit seinen Dialogformaten Impulse für die Zukunft ländlicher Räume und zeigte neue Wege, Aktive und Engagierte zusammenzubringen, um gemeinsam Antworten auf drängende Fragen der ländlichen Entwicklung zu finden.

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Die Zukunftswerkstätten fanden statt:

- am 8. Mai 2017, in Arnsberg, Hochsauerlandkreis

- am 16. Juni 2017, in Eschwege, Werra‐Meißner‐Kreis

- am 3. Juli 2017, in Finsterwalde, Landkreis Elbe-Elster

- am 14. Juli 2017, in Tirschenreuth, Landkreis Tirschenreuth

Hier gelangen Sie zu der Dokumentation der einzelnen Veranstaltungen - oder Sie scrollen weiter, um die Gesamtdokumentation zu lesen. Los geht es mit "Wirtschaft und Arbeit"...

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Die folgende Übersicht dokumentiert auf Basis aller eingegangenen Beiträge und Mitschriften, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der vier Zukunftswerkstätten vorab online und in den Workshops vor Ort miteinander entwickelt haben. Die Themen sind dabei nach den drei Oberthemen sortiert, die zur Strukturierung der Themen vom BMEL vorgegeben waren. Die darunter aufgeführten Erkenntnisse sind nach der Häufigkeit der Nennung sortiert.

Download der kompletten Zusammenfassung der Ergebnisse der Zukunftswerkstätten als PDF...   

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Neue Anwendungen und Innovationen können sich entwickeln, wenn die dazu benötigten Technologien verfügbar sind. Durch den flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes und eines hochleistungsfähigen Mobilfunknetzes auch in ländlichen Räumen ergeben sich neue Möglichkeiten für die Modernisierung der Daseinsvorsorge, die Aufrechterhaltung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und die Zukunftsfähigkeit der Unternehmensstandorte. Ziel muss sein, dass alle Bürgerinnen und Bürger unabhängig vom Wohnort Zugang zu schnellem Internet haben.

Die Erweiterung von Infrastruktur und das Vermitteln von digitalem Wissen, insbesondere an die jüngere Generation, gehören aus der Sicht der Teilnehmer zusammen: Der Ausbau der Netze hin zu einem für alle verfügbaren schnellen Internetzugang sollte daher Hand in Hand gehen mit der Vermittlung der für das digitale Zeitalter nötigen Kompetenz.

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Trotz der starken Verbreitung des Individualverkehrs, insbesondere des Pkws, möchten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Zukunftswerkstätten neue und zukunftsweisende Mobilitätskonzepte in die ländlichen Gemeinden und Landkreise holen. Mobilität ist ein wesentlicher Faktor für die Lebensqualität; daher sind die Ansprüche hoch. Die Mobilität der Zukunft soll kostengünstig sein und auch zu Tagesrandzeiten zur Verfügung stehen. Sie soll es den Menschen ermöglichen, in die nächstgelegenen Mittel- und Oberzentren zu gelangen. Mobilität muss daher über die Verwaltungsgrenzen hinausgedacht und regional sowie überregional abgestimmt werden. Zudem besteht der Wunsch, dass innovative Technologieprojekte (z. B. autonomes Fahren), auch vermehrt in ländlichen Räumen stattfinden.

Künftige Mobilitätskonzepte integrieren unterschiedliche Verkehrsträger, stimmen diese untereinander ab und machen sie Bürgerinnen und Bürgern leichter zugänglich (intermodale Mobilität). Dabei gilt es, jeweils eigene Konzepte zu entwickeln, die an die Bedarfe und Bedingungen am Ort angepasst sind. Der Aufbau solcher integrierter Konzepte mit hoher Qualität kann nur durch die Kooperation von Bürgerinnen und Bürgern, Verwaltung und dem privaten Sektor geleistet werden. Bürgerinnen und Bürger können sich hierfür z. B. in einem Verein („Mobilitätsverein”) organisieren.

In vielen Landkreisen gibt es erfolgreiche Pilotprojekte, die auf neuen Mobilitätskonzepten basieren. Als vielversprechend werden insbesondere Anrufsammeltaxis (ASTs) bewertet. Aber auch das in urbanen Räumen bekannte Car-Sharing kann in abgewandelter Weise auf dem Land zum Einsatz kommen, indem hauptsächlich Autos im Privatbesitz geteilt und für kurze Zeiträume „vermietet” werden.

Von staatlicher Seite wünscht man sich, dass künftig Mobilitätskonzepte ebenso wie intermodale Mobilität gefördert werden. Hierzu sollen die wesentlichen Verkehrsträger und Infrastrukturen, wie E-Mobilität und Fahrradnetze, staatlich unterstützt und die ländlichen Räume als Testfeld für die Mobilität der Zukunft genutzt werden.

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Ohne Mobilität ist das Ausüben einer Erwerbstätigkeit auf dem Land heute kaum möglich. Sie stellt dabei insbesondere Jugendliche vor teils große Herausforderungen. Noch immer ist Mobilität auf dem Land geprägt vom für den Einzelnen kostenintensiven Individualverkehr. Unternehmen und staatliche Förderungen können dazu beitragen, alternative Mobilitätsmodelle zu stärken. Als Zukunftsvision sind aus Sicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer betriebliche Car-Sharing-Modelle denkbar, bei denen Unternehmensgemeinschaften Fahrzeugflotten für Mitarbeitende vorhalten. Zinslose Darlehen zum Erwerb eines Führerscheins könnten die Situation für Auszubildende erleichtern. Auch lokale Onlineplattformen und Apps, die Fortbildungsmöglichkeiten und Jobangebote auflisten, werden als Chance gesehen.

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Mobilität muss aus Sicht der Menschen in den ländlichen Räumen nicht immer bedeuten, dass der Mensch zu den Dienstleistungen und Produkten kommt. „Mobil auf dem Land“ kann in Zukunft auch dafür stehen, dass Dienstleistungen und Produkte bedarfsgerecht zu den Menschen kommen. Zu den erfolgsversprechenden Ansätzen zählen: Mikrosupermärkte auf Rädern, mobile Bankberater oder Physiotherapeuten, die auf Anfrage ihre Dienstleistungen in den Orten anbieten; „fahrende Lehrer” und „mobile Klassenzimmer”.

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Auch in ländlichen Gemeinden und Landkreisen muss eine stabile Gesundheitsversorgung gesichert werden. Durch digitale Anwendungen und im Sinne des Perspektivwechsels kann der Gesundheitssektor seine Leistungen näher zu den Bürgerinnen und Bürgern bringen. Hierbei geht es beispielsweise um die Nutzung von Telemedizin (Arztsprechstunden per Videoschaltung oder Vitaldatenübertragung) sowie elektronische Rezeptvergabe. Hierfür, so der Wunsch der Teilnehmer, sollte der Gesetzgeber die entsprechenden rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen.

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Kinder, Jugendliche und Senioren in das Dorfleben einzubinden und ihnen Angebote zu machen – dabei ist die gesamte Gesellschaft in der Pflicht, und nicht allein die Familien. Gemeinden, Landkreis, Land und Bund sollen auf dem Land die Betreuung in Kitas, Schulen, Kulturzentren und Pflegeeinrichtungen mit hoher Qualität sicherstellen.

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Neue Wohnmodelle können dazu beitragen, die Lebensqualität in den Dörfern zu erhalten, der Einsamkeit im Alter entgegenzutreten und die Versorgung vor allem älterer Menschen zu verbessern. Neue Modelle des Zusammenlebens in ländlichen Orten sollten bekannter gemacht werden, damit deren Akzeptanz steigt. Schließlich bedarf es Plattformen, auf denen sich potenzielle Bewohnerinnen und Bewohner sowie weitere Akteure finden können.

Gemeinden und Landkreise sollten vielversprechende Initiativen wie Mehrgenerationenhäuser finanziell fördern, etwa mit finanziellen Anreizen zur Umnutzung leerstehender Gebäude im Ortskern. Darüber hinaus kann die Kommune mit finanzieller Hilfe oder Bereitstellen von Mitarbeitern neue Wohnkonzepte aktiv unterstützen.

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Die folgende Übersicht dokumentiert auf Basis aller eingegangenen Beiträge und Mitschriften, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der vier Zukunftswerkstätten vorab online und in den Workshops vor Ort miteinander entwickelt haben. Die Themen sind dabei nach den drei Oberthemen sortiert, die zur Strukturierung der Themen vom BMEL vorgegeben waren.

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Austausch und Zusammenarbeit zwischen Gemeinden in der Wirtschaftspolitik sind der Schlüssel, um ansässigen Unternehmen bessere Rahmenbedingungen zu bieten und neue Unternehmen anzuziehen, ohne sich in einem kleinteiligen Standortwettbewerb aufzureiben. Konkret bedeutet dies z. B.: Die spezifischen Stärken von Gewerbegebieten sollten im Kontext der gesamten Region herausgearbeitet werden. Dies führe zu einer Spezialisierung, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Darüber hinaus sollten die Wirtschaftsförderungen der Gemeinden und Landkreise eng zusammenarbeiten, nicht nur um Ressourcen zu bündeln, sondern auch um Unternehmen attraktivere Angebote unterbreiten zu können. Eine Zusammenarbeit dieser Art werde derzeit durch die Gewerbesteuer als wichtigstes Element der kommunalen Haushaltsfinanzierung behindert.

Von staatlicher Seite könnte der steuerliche Anreiz oder die finanzielle Förderung von Unternehmensansiedlungen auf dem Land positive Auswirkungen haben („Präferenz fürs Land”).

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Innovationen, gute Ideen und neue wirtschaftliche Aktivitäten sind zarte Pflanzen. Fördermaßnahmen und -mittel müssen angepasst werden, um schnell, unbürokratisch, kontinuierlich und verlässlich zu wirken.

Die Wirtschaft der ländlichen Gemeinden und Landkreise kann ihre Innovationskraft stärken, indem sich der ländliche Raum als Testfeld für Zukunftskonzepte profiliert. Voraussetzung ist eine positive Einstellung der Gesellschaft insgesamt gegenüber neuen Formen des Wirtschaftens; zum anderen kann Neues dann entstehen, wenn sich die Akteure vernetzen können, Räume und Ansprechpartner zur Verfügung stehen und Informationen zu Fördermöglichkeiten verfügbar und bekannt sind. Die Vernetzung könnte dabei über den eigenen Kreis hinausgehen und neben dem Erfahrungsaustausch vor allem einen Zugang zu Fachkenntnissen ermöglichen – nach dem Motto „Vieles gibt es schon – man muss nur wissen, wer es weiß“. Politik kann die ersten Schritte machen, indem sie diese Voraussetzungen schafft. Sind die Voraussetzungen gegeben, können auch externe Innovatoren gezielt und für bestimmte Projekte erfolgreich eingeladen werden.

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Die Unternehmen im ländlichen Raum sowie die gesamte Bevölkerung sollten sich ihrer „hidden champions" und vieler weiterer wirtschaftlicher Erfolgsgeschichten aus ihren Regionen bewusst werden; sie sollten verstärkt nach innen und außen selbstbewusst kommunizieren.

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In der Lebensphase einer Familiengründung stehen die Chancen gut, dass sich Menschen in ländlichen Räumen niederlassen. Die Vorzüge des Lebens auf dem Land – niedrige Preise für Immobilien, gute Gemeinschaft, hoher Freizeitwert dank Nähe zur Natur, Entfaltungsmöglichkeiten – müssen in den Vordergrund gerückt werden. Eine wichtige Rolle spielt Familienfreundlichkeit: Dazu zählen flexiblere Formen der Erwerbsarbeit, aber auch die Schaffung von Kinder-, Jugendbetreuungs- und Bildungsangeboten.

„Rückkehrerprogramme“ sind dann erfolgreich, wenn sie nicht nur Informationen über aktuelle Stellenangebote bieten, sondern wenn sie zudem mit Unternehmen am Ort direkt zusammenarbeiten; darüber hinaus gilt es, potenzielle Rückkehrer persönlich anzusprechen und weitere Unterstützung wie z. B. Hilfe bei der Wohnungs- bzw. Bauplatzsuche anzubieten. Solche Angebote können nicht zuletzt dabei helfen, eine Anstellung auch für Lebenspartner zu finden und Möglichkeiten für die Betreuung des Nachwuchses aufzuzeigen. In einigen Regionen arbeiten Kommunen, Wirtschaftsförderer, Kammern, Verbände und Unternehmen bereits sehr erfolgreich mit solchen Konzepten.

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Um Jugendlichen eine Perspektive zu geben und sie im ländlichen Raum halten zu können, müssen sie über die Ausbildungs- und Arbeitsangebote in ihrer Heimat informiert sein; sie müssen die Möglichkeit haben, sich auszuprobieren und Hilfestellung bei der Berufswahl bekommen. Die Sicherheit, nach der Ausbildung in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen zu werden, erhöht die Attraktivität.

Das Image von Ausbildungsberufen, die im ländlichen Raum verfügbar sind, muss in der Gesellschaft verbessert werden. Zugleich gilt es, Studentinnen und Studenten für eine Tätigkeit im ländlichen Raum zu gewinnen. Hierfür sind entsprechende Angebote wichtig. Insbesondere das duale Studium bietet dafür Chancen. Darüber hinaus lohnt es sich für Unternehmen, mit Hochschulen zu kooperieren und Studierende im Zuge praxisorientierter Bachelor- oder Masterarbeiten in die Unternehmen zu holen.

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Viele Unternehmen wissen nur unzureichend um Weiterbildungsangebote, die ihren Mitarbeitern in der Region offenstehen. Die Landkreise könnten mit dazu beitragen hier gegenzusteuern, indem sie helfen, in diesem Themenbereich für mehr Transparenz, Organisation, Koordination und Öffentlichkeitsarbeit zu sorgen. Die Aufnahme eines dualen oder berufsbegleitenden Studiums sollte stärker staatlich unterstützt werden. Digitale Plattformen und Apps können dabei unterstützen, passgenauer die Zielgruppen anzusprechen.

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Arbeitsplätze in den ländlichen Regionen können mit alternativen und innovativen Arbeitsmodellen wie Home Office oder „Co Working Spaces“ und flexiblen Arbeitszeitmodellen attraktiver werden. Das notwendige digitale Knowhow können Unternehmen mit Weiterbildungsangeboten oder z. B. mit Erfahrungs- und Wissensaustausch mit anderen Unternehmen in der Region aufbauen. Staatliche Anreize können die Anwendung neuer Arbeitsmodelle beschleunigen.

Gemeinden und Landkreise sind gefragt, ihre Vorbildfunktion hinsichtlich neuer und flexibler Arbeitsmodelle wahrzunehmen und an entsprechenden Weiterbildungen teilzunehmen. Das kann dazu beitragen, die gesellschaftliche Akzeptanz solcher Modelle zu fördern.

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Viele Menschen und Unternehmen sind bereit, mehr regionale Produkte und Dienstleistungen zu kaufen. Auch Gemeinden sollten regional beschaffen und ausschreiben. Um dies zu erleichtern, sollten die Angebote von Unternehmen aus der Region sowie der regionale Wirtschaftskreislauf besser bekannt gemacht werden. Digitale Marktplätze können dazu beitragen, dass regionale Produkte und Dienstleistungen direkt, schnell und einfach zur Kundschaft gelangen. Auch lokale und regionale Erzeuger müssen sich an den Bedürfnissen der Kunden hinsichtlich Lieferservice und Öffnungszeiten orientieren, um erfolgreich zu sein. Gestützt von Kommunen und Wirtschaftsförderung sollte die regionale Wirtschaft mit Marketing und Imagepflege Menschen und Unternehmen für den regionalen Einkauf begeistern.

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Die folgende Übersicht dokumentiert auf Basis aller eingegangenen Beiträge und Mitschriften, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der vier Zukunftswerkstätten vorab online und in den Workshops vor Ort miteinander entwickelt haben. Die Themen sind dabei nach den drei Oberthemen sortiert, die zur Strukturierung der Themen vom BMEL vorgegeben waren.

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Für ein gutes Zusammenleben in einer Gemeinschaft bedarf es aus Sicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Bewusstseins für die Stärken der eigenen Region. Was macht unsere Region aus? Wofür möchten die Bewohnerinnen und Bewohner stehen? Ist unser Image noch zeitgemäß und finden sich möglichst viele Menschen darin wieder? Ist das, worauf wir setzen möchten, auch für Menschen außerhalb unserer Region attraktiv?

Die Auseinandersetzung mit der Region und der Heimat und das Formulieren gemeinsamer Visionen ist ein Zeichen für eine lebendige Gemeinschaft und schafft ein „Wir-Gefühl”. Mit einem gemeinsamen Bewusstsein für die Region, den Landkreis und die Gemeinde können die Bürgerinnen und Bürger ihre Heimatorte als Lebens- und Arbeitsorte mit größerer Klarheit entwickeln und sie nach innen und außen vermarkten.

Um sich mit der eigenen Region auseinanderzusetzen und ein Bewusstsein für deren Wert zu schaffen, sollten schon Kinder und Jugendliche die Chance haben, sich ein breites Wissen über die Region anzueignen. Dazu sollten die örtlichen Bildungsträger zusammenarbeiten, indem sie beispielsweise den Begriff der „Heimatkunde” inhaltlich und methodisch modernisieren; Informationen zu Wirtschaft, Kultur und Geschichte einer Region müssen Kindern und Jugendlichen ansprechend und modern präsentiert werden.

Verbinden junge Menschen mit der Herkunftsregion ein positives Image, steigen die Chancen, dass junge Erwachsene nach ihrer Ausbildung oder einem Studium außerhalb der Region wieder zurückkehren. Mittlerweile gibt es viele gute Initiativen, die den Kontakt zu jungen Menschen in der Ausbildung halten und ihnen interessante Perspektiven in ihrer Heimatregion aufzeigen.

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Bürgerinnen und Bürger benötigen offene und zugängliche Räume, um sich zu begegnen und gemeinsam aktiv zu werden. Kommunen können mit dazu beitragen, die Orte lebendig zu gestalten – etwa indem sie Begegnungsräume, Veranstaltungsorte, Straßen und Plätze für gemeinschaftliche Aktivitäten zur Verfügung stellen. Es gilt, bestehende Vereins- und Gemeinschaftszentren zu erhalten.

Dort, wo die Informationen über Vorhaben, Aktionen und das Dorfleben nicht mehr bei allen Bewohnerinnen und Bewohnern ankommen, braucht es ein neues – oder wiederbelebtes – „Ortsmedium“. Hierin liegt eine Chance auch für Regionalzeitungen, die mit sinkenden Abozahlen im ländlichen Raum zu kämpfen haben.

Aktive in Gemeinden und Dorfgemeinschaft sollten Neubürger und Zugezogene persönlich willkommen heißen und sie informieren, welche Möglichkeiten es gibt, sich im Ortsleben einzubringen.

Die soziale Intaktheit einer Dorfgemeinschaft braucht aktive Begleitung und entsprechende Ressourcen. Es ist wichtig, dass Kommunen diesen Bedarf anerkennen und – auch kleineren Ortsteilen - z. B. ein Bürgerbudget oder eine Stelle für einen „Vernetzer“/ „Dorf-Streetworker“ bereitstellen.

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Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern birgt ein großes Potential in sich. Dieses wird jedoch häufig nicht genutzt. Gute Beteiligungsprozesse sind transparent, zielorientiert, ergebnisoffen und vielfältig; sie sollten klaren Regeln folgen. Mit neuen Formaten sollten nicht nur die etablierten Akteure angesprochen werden, sondern insbesondere auch Jugendliche. Grundsätzlich sollten Formate an die Zielgruppe angepasst sein. Wichtig ist aber auch, neue Personengruppen miteinander zu vernetzen und gemeinsame Ziele zu suchen. Allen Beteiligten sollte klar sein; Beteiligung und Partizipation setzen Einsatz und Energie voraus, was mitunter anstrengend ist. Die Initiatoren von Beteiligungsprozessen in Verwaltung und Politik tun gut daran, die Ergebnisse partizipativer Prozesse ernst zu nehmen und das Engagement der Bürger wertzuschätzen. Es ist wichtig, dass die Initiatoren entsprechende Kompetenzen im Bereich Beteiligung aufbauen.

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Viele Bürgerinnen und Bürger bewerten ihre Einflussmöglichkeiten auf die politischen Entscheidungen in ihrer Gemeinde und ihrem Landkreis als wenig zeitgemäß. Es bedarf neuer attraktiver Instrumente wie zum Beispiel moderner Dialogformate. Durch diese neuen Formen der Vernetzung können auch neue Zielgruppen - wie Jugendliche und junge Erwachsene - besser eingebunden werden, was zugleich die Identifikation mit der eigenen Region, dem Landkreis und der Gemeinde stärkt (Stichwort Wertschätzung: „Meine Meinung ist gefragt, ich kann etwas bewegen“).

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Das Ehrenamt ist das Rückgrat des sozialen Lebens auf dem Land. Freiwilliges Engagement trägt zu mehr Lebensqualität bei. Ehrenamtliche zu stärken und ihre Handlungsoptionen zu erweitern ist deshalb zu unterstützen. Es darf jedoch nicht dazu führen, dass sich das Hauptamt zurückzieht und Aufgaben dem Ehrenamt überlässt. Ein möglicher Weg besteht vielmehr in einer Stärkung hauptamtlicher unterstützender Strukturen, um Entlastung und Freiraum für Ehrenamtliche zu schaffen. Um mehr Menschen für eine ehrenamtliche Tätigkeit zu gewinnen, müssen Gesellschaft und insbesondere Hauptamtliche den Freiwilligen mehr Wertschätzung entgegenbringen. Darüber hinaus kann das Hauptamt die Ehrenamtlichen mit rechtlichem Rat und Expertise, etwa im Vereins- und Haftungsrecht, unterstützen und die Koordinierung zwischen Ehren- und Hauptamt zum Beispiel mit einer „regionalen Koordinierungsstelle“ übernehmen.

Vereine und Gruppen sollten ihre Anforderung an ehrenamtliches Engagement flexibler und zeitgemäß gestalten. Konkret bedeutet dies: Ehrenamtliche Tätigkeit sollte auch auf Projektbasis und unabhängig von Ort und Zeit möglich sein – beispielsweise unterstützt mit digitalen Anwendungen.

Rechtliche Rahmenbedingungen sollen so angepasst werden, dass sie den Einsatz Ehrenamtlicher stärken, statt Hürden aufzubauen. Es sollte Möglichkeiten geben, Experimentierräume zu schaffen und mehr projektbezogen ehrenamtlich zu arbeiten.

Auch Unternehmen können die Ausübung ehrenamtlicher Tätigkeiten unterstützen, indem sie z. B. Möglichkeiten anbieten, von zuhause aus zu arbeiten (wegfallende Wegezeit kann für Ehrenamt genutzt werden) oder z. B. Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren Einsätze während der Arbeitszeit ermöglichen.

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Gerade auf dem Land sind Vereine zentral für das Zusammenleben und die Lebensqualität. Auch Vereine tun gut daran, sich dem gesellschaftlichen Wandel zu stellen – etwa, indem sie zeitgemäße Möglichkeiten zur Beteiligung und Mitarbeit aufbauen. Vereine können als „Infrastrukturgeber” wirken, die projektbasiertes Arbeiten und zeitlich begrenztes Engagement ermöglichen und nicht nur dauerhaft bindende Angebote machen. Darüber hinaus können Vereine untereinander besser kooperieren, um attraktivere Angebote zu machen und Ressourcen zu bündeln. Der Gesetzgeber kann diesen Wandel unterstützen, indem er die rechtlichen Vorschriften des Vereinsrechts an die veränderte Realität anpasst.

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Generationen können voneinander lernen. Um mehr Verständnis zwischen den verschiedenen Altersgruppen zu erzeugen und um Potenziale aufzuzeigen, wie man voneinander lernen kann, braucht es Orte und Anlässe für Begegnung unterschiedlicher Generationen. Sie sollten kurzweilig, gut organisiert und für beide Seiten gewinnbringend gestaltet sein.

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Die Dynamik und Lebensqualität in Dörfern hängt auch von der Lebendigkeit der Ortskerne ab. Dies sollte bei der Ortsentwicklung in den Mittelpunkt gerückt und ein Bewusstsein bei der Bevölkerung für die Rolle lebendiger Ortskerne geschaffen werden. Die staatliche Förderung der Belebung von Ortskernen sollte gestärkt werden.

So könnten finanzielle Anreize geschaffen werden, beim Eigenheim nicht auf einen Neubau zu setzen, sondern bestehende Gebäude zu renovieren oder Brachen zu beleben. Darüber hinaus scheint es den Teilnehmern der Zukunftswerkstätten sinnvoll, die Förderung des Wohnungsbaus an die Nähe zum Ortskern zu koppeln und Neubaugebiete zurückhaltend auszuweisen. Grundsätzlich sollten die Steuerungsinstrumente der Kommunen wie Bebauungs- und Flächennutzungspläne einer „Folgenabschätzung“ für den Ortskern unterzogen werden.

Bei der Wiederbelebung der Ortskerne können kommunale Investitionen in gemeinwohlorientierte Projekte wie Dorfladen, Gemeindehaus oder Kulturbetrieb sowie entsprechende Förderung wie eine Initialzündung wirken.

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In den Zukunftswerkstätten ist eine Vielzahl an aktuellen Herausforderungen für eine gute Zukunft ländlicher Räume angesprochen worden. Zugleich haben die Zukunftswerkstätten gezeigt: In vielen Gemeinden und Landkreisen ist großes Potenzial vorhanden, um mit vereinten Kräften die dafür nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Wo dabei Unterstützung von Gemeinde, Landkreis, Land oder Bund wünschenswert ist, haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Zukunftswerkstätten benannt.

Instrumente wie Zukunftswerkstätten tragen dazu bei, „schlafendes Potenzial“ sichtbar zu machen und zu aktivieren, gemeinsame Stärken und Ziele im Sinne einer gemeinsamen regionalen Strategie zu definieren, die Vernetzung unterschiedlichster Akteure zu stärken und so neue Impulse zu entwickeln. Vernetzung regionaler Akteure sollte über die Grenzen von Verwaltungseinheiten und über bereits bestehende Fachkreise der Regionalentwicklung hinaus als fester Bestandteil der Entwicklung ländlicher Regionen etabliert werden.

Das BMEL nutzt die Ergebnisse, um den Blick für die Entwicklung ländlicher Räume weiter zu schärfen und den Bedarf in den Regionen, Landkreisen und Gemeinden sichtbar zu machen. Sie werden daher auf der Fachebene im Ministerium vorgestellt und zugänglich gemacht. Themen, die in den Zukunftswerkstätten entwickelt wurden, können mit Veranstaltungen, Expertengesprächen etc. aufgegriffen und vertieft werden.

Download der kompletten Zusammenfassung der Ergebnisse der Zukunftswerkstätten als PDF...       

 

Sie wollen weiter über die Politik des BMEL für ländliche Räume im Bild und mit uns im Dialog bleiben?
Dann lohnt sich für Sie vielleicht ein Besuch der Internationalen Grünen Woche vom 19. bis 28. Januar 2018 in Berlin. Sie finden uns in den Hallen 4.2 und 23a.

Wir freuen uns auf Sie!



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Das Team Zukunftswerkstatt des BMEL dankt allen Beteiligten für die vielfältige Partizipation und freut sich darauf, die gesammelten Ziele und Rahmenbedingungen als wertvolle und praxisbezogene Grundlage für die weitere Stärkung ländlicher Regionen zu nutzen.

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Bei der Auftaktveranstaltung am Montag, 8. Mai 2017, in Arnsberg, Hochsauerlandkreis, tauschten sich Fachleute in drei Workshops zu Herausforderungen und Lösungen für die Bereiche Versorgung und Infrastruktur, Wirtschaft und Arbeit sowie Gemeinschaft und Zusammenleben aus.

In einem ersten Schritt ging es um die Ziele. Im zweiten Schritt standen die Rahmenbedingungen im Mittelpunkt – was ist nötig, um die Ziele erreichen zu können?

Alle Ergebnisse flossen auf einer Online-Plattform zur digitalen Beteiligung zusammen.

Download der kompletten Zusammenfassung aller Ergebnisse der Zukunftswerkstatt im Hochsauerlandkreis als PDF...

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Die "Heimvorteil"-Box wirbt bei jungen Menschen im Sauerland mit attraktiven Produkten aus der Region und erinnert Fachkräfte daran, dass im Hochsauerlandkreis gute Jobs, günstige Grundstücke und Freunde und Familie auf sie warten.

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Blick ins Plenum
zum Veranstaltungsauftakt.
Freuten sich über den regen Zuspruch auf ihre gemeinsame Einladung zur 1. Zukunftswerkstatt im Hochsauerlandkreis: Bundesminister Christian Schmidt sowie rechts neben ihm Landrat Karl Schneider.

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„Wir brauchen neue Impulse in den ländlichen Regionen und für den ländlichen Raum. Mir ist es daher besonders wichtig, mit den Menschen zu sprechen, die sich für ihr Dorf und ihre Kommune stark machen.“

Christian Schmidt MdB
Bundesminister für Ernährung
und Landwirtschaft

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Impulsgeberin aus der Region zum Auftakt
der Zukunftswerkstatt: Dr. Ilona Lange,
Hauptgeschäftsführerin der IHK Arnsberg.

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"Wir wollen zuhören und aus erster Hand erfahren, wo Sie die Herausforderungen im ländlichen Raum, aber auch die Stärken sehen."

Christian Schmidt MdB
Bundesminister für Ernährung
und Landwirtschaft

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Herausforderungen ländlicher Regionen sichtbar gemacht: Bundesminister Christian Schmidt liest die per SMS eingegangenen Antworten auf wichtige Fragen der ländlichen Entwicklung, die während des Workshops an die Wand projeziert werden.

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Engagierte Diskussionen über neue Ideen für Innovation vom Land.

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1. Ziel: Ein barrierefreies Mobilitätskonzept, bei dem die unterschiedlichen Verkehrsträger aufeinander abgestimmt sind.

Rahmenbedingungen:

→ Kooperationen zwischen Bürgern und Verwaltung (E-Car-Sharing) können dabei helfen, dieses Ziel zu erreichen.
→ Kooperationen der Verwaltung mit dem privaten Sektor können die Umsetzung deutlich beschleunigen.
→ Neue bürgerschaftliche Zusammenschlüsse wie etwa ein „Mobilitätsverein“ könnten helfen, auch rechtliche Schwierigkeiten zu überwinden.

2. Ziel: Die Nutzung von barrierefreien Mobilitätsangeboten für alle Gruppen muss sichergestellt sein.

Rahmenbedingungen:
→ Eine einfach bedienbare, zentrale App wäre ein möglicher Weg. Die App sollte alle Transportmöglichkeiten übersichtlich darstellen.
→ Die Nutzer bei der Entwicklung der App beteiligen, um den Bedarf zu ermitteln und die App nutzerfreundlich zu gestalten.

3. Ziel: Den Perspektivwechsel fördern – Mobilität ist keine Einbahnstraße. Angebote können auch zum Nutzer kommen.

Rahmenbedingung:

→ Win-Win-Situationen, die den Bedarf von Anbietern und Nutzern optimal kombinieren, schaffen. Beispiele: Mikro-Supermärkte, die in kleinen Orten vor allem in der Region hergestellte Produkte anbieten; mobile Banken, die ihren Service – wie Beratung und Bargeldversorgung – zu den Kunden bringen.

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1. Ziel: Gesundheitsversorgung für alle, ganz gleich, wie „ländlich“ die Region ist.

Rahmenbedingungen:

→ Digitalisierung kann ein Schlüssel sein, um den Gesundheitssektor und dessen Angebote näher zu den Bürgern zu bringen, zum Beispiel Arzt-Sprechstunden per Videokonferenz, elektronische Rezepte und Vitaldatenübermittlung.
→ Die dafür nötigen rechtlichen Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden.

2. Ziel: Flexibilität von Lebensentwürfen ermöglichen.

Rahmenbedingungen:

→ Voraussetzung ist eine für die jeweiligen Zwecke ausreichende Internetverbindung.
→ Vor dem Hintergrund des derzeitigen Ausbaus der Förderung für den Breitbandausbau sollte über neue Finanzierungsmodelle und neue Investoren nachgedacht werden.

3. Ziel: Teilhabe aller in möglichst vielen Bereichen sicherstellen.

Rahmenbedingung:

→ Zuerst den Bedarf ermitteln; der private und der öffentliche Sektor sollen damit arbeiten und Lösungen entwickeln, etwa für das E-Government.

4. Ziel: Lokale Gemeinschaft über das Netz stärken.

Rahmenbedingung:

→ Digitale Vereinsstrukturen lokal aufbauen.

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Zukunftswerkstatt digital: Teilnehmerinnen geben per SMS Antworten auf zentrale Fragen der Entwicklung ländlicher Regionen.

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1. Ziel: Bei (möglichen) Arbeitskräften das Image der ländlichen Regionen verbessern.

Rahmenbedingungen:

→ Eine Kommunikationsstrategie gestalten und dabei diejenigen Altersgruppen, die die ländlichen Räume verlassen (die 16- bis 25-Jährigen) einbinden. Sie wissen, was funktioniert. Sie kennen die adäquaten Kommunikationsinstrumente.
→ Vorzüge und Stärken klar herausstellen, etwa niedrige Preise für Immobilien, gute Lage auf dem Arbeitsmarkt und der hohe Freizeitwert dank der Natur.
→ Gerade in der Lebensphase der Familiengründung lassen sich Menschen aus den Städten in die ländlichen Regionen (zurück) „locken“. Das sollte Bestandteil der Kommunikation sein.

2. Ziel: Menschen, insbesondere Facharbeiter und Unternehmer, in der Region halten oder für Rückkehr begeistern.

Rahmenbedingungen:

→ Hierarchisierung von Bildung relativieren; mehr Wertschätzung für Ausbildungsberufe kommunizieren.
→ Duale Ausbildung attraktiv gestalten (Stichwort: Azubi-Tickets).
→ Jungen Menschen die Übernahme nach der Ausbildung garantieren.
→ Durch Kooperation mit Hochschulen können Unternehmen Nachwuchskräfte anwerben, etwa mit der Betreuung von Abschlussarbeiten.
→ Mehr Angebote für die (kostenlose) Betreuung von Kindern und Jugendlichen schaffen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.
→ „Rückkehr-Agenturen“ helfen, die Verbindung zu den Weggezogenen zu halten und sie mittelfristig zum Zurückkehren zu bewegen. Diese Agenturen sollten eng mit örtlichen Unternehmen und der Kommune zusammenarbeiten, um ein gutes Angebot machen zu können.
→ Analyse, welche Branchen von demografischen Veränderungen betroffen sind („Wer geht wann?“).

3. Ziel: Forst- und Holzwirtschaft als wichtige rohstoffnahe Märkte erkennen.

Rahmenbedingungen:

→ Förderung einer Bewusstseinsbildung, dass der Wald ein Wirtschaftsraum ist und außerdem einen immensen ökologischen Wert hat.
→ Eine Kommunikationsoffensive starten.
→ Die Zusammenarbeit der „Cluster-Betriebe“ voranbringen.

Download der kompletten Zusammenfassung aller Ergebnisse der Zukunftswerkstatt im Hochsauerlandkreis als PDF...




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Was müssen wir tun,
um die Versorgung und Infrastruktur
in unserer Region zu verbessern?
Im Workshop 1 entstanden Lösungsansätze.

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In drei Workshops diskutieren Akteure, Engagierte und politische Entscheider über Ziele und Rahmenbedingungen für ländliche Regionen.

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1. Ziel: In den ländlichen Regionen digitale Arbeitsplätze und „Co-Working“ vorantreiben.

Rahmenbedingungen:

→ Digital-Know-how in den Unternehmen erhöhen, um diese neuen Modelle einführen und erfolgreich nutzen zu können. Das gelingt, wenn Unternehmen Wissen teilen und austauschen sowie intern die Aus- und Weiterbildung in diesem Bereich Priorität hat.
→ Unternehmen, Hochschulen und Politik müssen sich hinter dem Ziel „regionaler Konsens“ vereinen und die Sache gemeinsam vorantreiben.
→ Staatliche Anreize und „Nudging“ (Anstoßen kluger Entscheidungen) können Unternehmen von der Einführung neuer Arbeitsmodelle überzeugen.
→ Errichtung und Schaffung von Kreativbündnissen mit Partnern oder Arbeitseinheiten im urbanen Umfeld.

2. Ziel: Es entstehen mehr Home Office- und Teilzeit-Angebote.

Rahmenbedingungen:

→ Die Digitalisierung ermöglicht es Unternehmen, flexible Arbeitsmodelle anzubieten.
→ Diese Modelle müssen für Unternehmen wirtschaftlich und finanzierbar sein.

3. Ziel: Arbeitgeber und Kommunen entwickeln eine Willkommenskultur mit dem Ziel „Finden und Binden“.

Rahmenbedingungen:

→ Der Arbeitgeber leistet mehr – er vernetzt und unterstützt, etwa bei der Wohnungssuche, beim Umzug oder bei der Suche nach einer Arbeitsstelle für Partner.
→ Die regionale Wirtschaftsförderung spielt eine wichtige Rolle als „lokaler Kümmerer“ und bietet eine Plattform.
→ Vorbilder und Erfolgsgeschichten einer Region für andere Unternehmen sichtbar machen.
→ Kommunen stellen Informationen bereit und helfen, die „Kümmerer-Plattform“ zu verbessern. So können die Kommunen Orientierung bei der Suche nach Wohnraum, Bauplätzen und Umnutzung bieten.

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1. Ziel: Partizipative Prozesse fördern – sie sollen transparent, zielgerichtet, ergebnisoffen und vielfältig sein.

Rahmenbedingungen:

→ Neue Formate, um nicht nur die „üblichen Verdächtigen“ zu beteiligen.
→ Partizipation setzt Wissen voraus: Kompetenz an die vermitteln, die Prozesse zur Teilhabe umsetzen möchten.
→ Alle Beteiligten sollten wissen, dass Beteiligung anstrengend ist und kompliziert sein kann.
→ Partizipation ist ein Angebot zur Übernahme von Mitverantwortung und Gestaltung.

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1. Ziel: Den Begriff „Heimat“ modern interpretieren.

Rahmenbedingungen:

→ Die Aufnahme von „Heimatkunde entstaubt“ in den Lehrplan schafft ein Bewusstsein für die jeweilige Region und lokale Begebenheiten.
→ Die Stärken und Chancen ländlicher Räume und der jeweiligen Region betonen.

2. Ziel: Junge Menschen nachhaltig beteiligen, ernst nehmen und in Entscheidungsprozesse einbinden.

Rahmenbedingungen:

→ Zielgruppen differenziert betrachten, um Bedarf möglichst genau zu ermitteln und Lösungen anzubieten, etwa jungen Singles, die eine eigene Wohnung suchen.
→ Politik und Verwaltung müssen Jugendliche in Entscheidungsprozesse aktiv einbinden.
→ Diese Einbindung soll verpflichtend sein, etwa per Aufnahme in die Gemeindeordnung.

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1. Ziel: Niedrigschwellige Angebote schaffen, um Zugezogene in die Dorfgemeinschaft zu integrieren und so ein Wir-Gefühl zu schaffen – auch über Dorfgrenzen hinaus.

Rahmenbedingungen:

→ Dezentrale Räume der Begegnung auf kleinteiliger Ebene anbieten, etwa in einer Straße.
→ Neubürger einzeln und persönlich ansprechen.
→ Ein neutraler Bürgerfonds kann die Finanzierung von Initiativen zur Stärkung der Dorfgemeinschaft erleichtern und sichern..

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1. Ziel: Ehrenamtliche Arbeit braucht Unterstützung, um gesetzliche Anforderungen im Vereins- und Haftungsrecht erfüllen zu können: Hauptamtliche und beratende Ansprechpartner („Kümmerer“).

Rahmenbedingungen:

→ Unterstützung auf kommunaler und auf lokaler Ebene anbieten.
→ „Dorfkümmerer“ können diese Aufgabe übernehmen.

2. Ziel: Vereine sollen stärker zusammenarbeiten, sich vernetzen und Ressourcen bündeln.

Rahmenbedingungen:

→ Eine externe Unterstützung durch „Kümmerer“ oder Vereins-Coaches kann den Aufbau von Kooperationen erleichtern.
→ Digitale oder analoge Treffpunkte können Kommunikation zwischen den Akteuren erheblich erleichtern.

3. Ziel: Der Staat übernimmt Verantwortung für eine gemeinschaftliche Dorfentwicklung und sieht sie als Teil der Daseinsvorsorge.

Rahmenbedingung:

→ Es gibt nachhaltige Förderprogramme für soziale Dorfentwicklung. Sie sollen deutlich längerfristig angelegt sein, als sie es heute sind.

4. Ziel: Flexiblere Möglichkeiten machen es einfacher, sich ehrenamtlich zu engagieren. Vereine akzeptieren den gesellschaftlichen Wandel und sind bereit, mit der Zeit zu gehen.

Rahmenbedingungen:

→ Vereine schaffen Möglichkeiten, damit sich Freiwillige auch projektbezogen und zeitlich begrenzt engagieren können.
→ Der Gesetzgeber passt das Vereinsrecht an die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen an.
→ Ehrenamtliches Engagement wird einfacher und attraktiver werden, wenn „Experimentierräume“ entstehen – etwa die Befreiung von der Pflicht zur Versicherung der Vereinsaktivität.
→ Vereinsvorstände öffnen sich für Veränderungen.
→ Schaffen von zielgruppenspezifischen Anreizen für ehrenamtliche Arbeit.

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Themen vernetzen:
Das Moderatorenteam stellt im Abschlussplenum die Ergebnisse der drei Workshops vor (v.l. Hubertus Winterberg, Dr. Stephanie Arnes, Frank Linnekugel).

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Abschlussplenum: Engagierte Diskussion darüber, wie eine "Innovation vom Land" besser sichtbar werden kann.

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Was ist bei der ersten Zukunftswerkstatt herausgekommen? Die Moderatorin Barbara Becker fasst zum Abschluss zentrale Erkenntnisse zusammen.

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Das Team Zukunftswerkstatt des BMEL dankt allen Beteiligten für die vielfältige Partizipation und freut sich darauf, die gesammelten Ziele und Rahmenbedingungen als wertvolle und praxisbezogene Grundlage für die weitere Stärkung ländlicher Regionen zu nutzen.

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Bei der zweiten Zukunftswerkstatt am Freitag, 16. Juni 2017, in Eschwege, Werra‐Meißner‐Kreis, tauschten sich Fachleute in drei Workshops zu Herausforderungen und Lösungen für die Bereiche Versorgung und Infrastruktur, Wirtschaft und Arbeit sowie Gemeinschaft und Zusammenleben aus.

In einem ersten Schritt ging es um die Ziele. Im zweiten Schritt standen die Rahmenbedingungen im Mittelpunkt – was ist nötig, um die Ziele erreichen zu können?

Alle Ergebnisse flossen auf einer Online-Plattform zur digitalen Beteiligung zusammen.

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Die Zukunft ländlicher Regionen für alle Generationen mitgestalten: Blick ins Plenum zum Auftakt der Zukunftswerkstatt in Eschwege.

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Moderatorin
Monika Arzberger
erklärt zum Auftakt
den Ablauf der Zukunftswerkstatt.

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Mit kleinen Ideen
vom Land Großes bewirken:
Iris Weiland stellt im Plenum
ihr innovatives Projekt "Hühnermobil" vor.

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Der Landrat des Werra-Meißner-Kreises, Stefan Reuß, berichtet über die erfolgreiche Umsetzung des BMEL-Modellvorhabens "Land(auf)Schwung".

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"Die Menschen fühlen sich dort auf dem Land zu Hause, wo sie sich bei der aktiven Gestaltung ihres örtlichen Lebensumfelds engagieren können und eine Basis für attraktive Arbeitsplätze sowie gute Infrastruktur besteht."

Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft

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Info zum Video

Das Video wird freundlicherweise bereitgestellt vom medienWERK im Werra-Meißner-Kreis.

Das medienWERK ist ein Studio für Kommunikation und Film im Werra-Meißner-Kreis. Es ist ein Projekt, das gemeinsam mit dem Werra-Meißner-Kreis und dem Verein für Regionalentwicklung Werra-Meißner e. V. im Rahmen des Modellvorhabens „Land(Auf)Schwung“ des BMEL umgesetzt wird.

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Gemeinsam stark für ländliche Räume: Der Parlamentarische Staatssekretär Peter Bleser mit (v.l.) Michael Roth (Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt), Landrat Stefan Reuß, der Landtagsabgeordnete
Lothar Quanz und Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe.

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Innovation braucht ein offenes Klima.

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Neuer Blick auf ländliche Regionen:
Vertreter unterschiedlichster Handlungsfelder diskutieren innovative Ansätze der Regionalentwicklung.

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Intensives Arbeiten im ehemaligen Klassenzimmer:
Blick in einen der drei Workshops.

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1. Ziel: Neugründungen fördern.

Rahmenbedingungen:

→ Gründer und „Hidden Champions“ sind sichtbar; Netzwerke sind aufgebaut; Transparenz ist geschaffen.
→ Kommunen unterstützen mit monetären und nicht-monetären Anreizen kleine Unternehmen der Region, bereits länger bestehende ebenso wie neu gegründete.
→ Es gibt Unterstützung für neue Formen der Zusammenarbeit, die direkt und im Kleinen loslegen.
→ Die Haltung gegenüber regionalen Unternehmen hat sich geändert; sie werden noch stärker als wichtiger und unterstützenswerter Teil der Region wahrgenommen.
→ Die Region hat einen einheitlichen Auftritt und ist in ihrer Vielfalt sichtbar.

2. Ziel: Autonomie der Region fördern.

Rahmenbedingungen:

→ Ein Selbstverständnis und eine Identität sind entwickelt. Es gibt eine Antwort auf die Frage: Was passt hierher und was sind regionale Stärken?
→ Regionale Wirtschaftskreisläufe sind transparent sowie für Unternehmen und Bürger nutzbar.
→ Es gibt ein Binnen-Marketing sowie weitere Aktivität im B2B- und B2C-Segment, um Vorteile zu betonen.
→ Örtliche Infrastruktur wird gewinnbringend genutzt.

3. Ziel: Verknüpfung von Bildung, Ausbildung und Fachkräftesicherung.

Rahmenbedingungen:

→ Ausbildungschancen sind besser sichtbar, etwa durch Ausbildungsplatzbörsen, Workshops und einen stärkeren Praxisbezug.
→ Unternehmen und Hochschulen sind vernetzt, Hochschulen haben Außenstellen in der Region.
→ Berufsschulen bieten Ausbildungsabschnitte verstärkt in der Region oder online an.
→ In der Region kooperieren Einrichtungen der formellen und informellen (Aus-) Bildung für Jugendliche und Erwachsene; sie bilden ein Netzwerk und sind durchlässig – Stichwort „Co-Learning“.
→ Der gesellschaftliche Stellenwert von (dualer) Ausbildung ist verbessert.


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1. Ziel: In einem „Online-Kaufhaus Werra-Meißner“ lassen sich „regionale Entdeckungen“ machen.

Aspekte dazu: Gebündeltes Online-Angebot für Produkte und Dienstleistungen aus der Region Werra-Meißner, konvergente Direktvermarktung, digitaler regionaler Wirtschaftskreislauf/Marktplatz.

Rahmenbedingungen:

→ Kooperationspartner und Technologie, bevorzugt quelloffene Software, sind ausgewählt.
→ Es gibt einen kartenbasierten Ausgangspunkt im Internet (GIS.); damit bietet sich ein neues regionales Einkaufserlebnis.
→ „Online-Kaufhaus Werra-Meißner“ ist auch als zweites Standbein für stationären Handel und als Netzwerk zwischen Anbietern nutzbar.
→ Es erfolgt eine für die Region spezifische Vernetzung von Angeboten und Dienstleistungen, um eine kritische Masse zu erreichen.
→ Eine Kommunikationsstrategie ist entwickelt; es gibt Anreize zum Mitmachen.
→ Die Verantwortung für die Pflege der Plattform – Crowd oder Dienststelle? – ist geklärt.
→ Es bestehen alternative Finanzierungsmodelle zum nachhaltigen Betreiben der Plattform.
→ Es gibt eine Assistenzinfrastruktur hinsichtlich Hosting und Support für die Plattform nutzende Unternehmen.

2. Ziel: Die Region ist attraktiv für Menschen, die dort online arbeiten.

Rahmenbedingungen:

→ Eine Strategie einschließlich „Digital-Willkommenskultur“ ist entwickelt.
→ Es gibt attraktive Freizeitangebote.
→ Digitales Arbeiten ist akzeptiert – im Home Office und anderswo.
→ Möglichkeiten für Co-Working und Co-Learning sind geschaffen.

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Die digitale Begleitung der Zukunftswerkstatt
fokussiert auf zentrale Themen
und dokumentiert die Ergebnisse schon während der Veranstaltung.

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Fachleute aus der Region moderieren die Workshops und ermöglichen mit einer stringenten Diskussion die Entwicklung vielfältiger Lösungsansätze.

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1. Ziel: Männern und Frauen ermöglichen, flexiblen Arbeitszeitmodellen nachzugehen.

Rahmenbedingungen:

→ Der ÖPNV ist bedarfsorientiert gestaltet.
→ Kommunen und Landkreise nehmen ihre Vorbildfunktion in Sachen flexible Arbeitszeitmodelle wahr, einschließlich evtl. nötiger Schulungen.
→ Es gibt Anreize für Gewerbetreibende, z. B. die Auszeichnung als familienfreundliches Unternehmen.
→ Alle Arbeitszeitmodelle sind gesellschaftlich anerkannt; diese Anerkennung wird gezielt gefördert.

2. Ziel: Hinsichtlich der Betreuungssituation ist Infrastruktur so gestaltet, dass Familien Privatleben und Beruf optimal verbinden können.

Rahmenbedingungen:

→ Finanzierung durch Gemeinden, Land und Bund. Das Ziel ist als gesellschaftliche Pflichtaufgabe anerkannt.
→ Die Qualität der Betreuung ist durch hochwertige Versorgung in Kitas, Schulen, Kulturzentren etc. gewährleistet.
→ Individuelle Lösungen sind möglich.

3. Ziel: Verschiedene Wohnmodelle ermöglichen – für alle Altersgruppen einschließlich der entsprechenden Daseinsvorsorge.

Rahmenbedingungen:

→ Es gibt finanzielle Anreize zur Umnutzung von Leerstand zu neuem Wohnraum – vor allem von Altbauten.
→ Es besteht der Wille zu innovativen neuen Wohnmodellen.
→ Es werden neue Konzepte zur ärztlichen Versorgung umgesetzt, die bestehende Strukturen verändern.

4. Ziel: Vereins- und Gemeinschaftszentren bleiben – auch personell – erhalten und werden entwickelt; sie ermöglichen Engagement und sorgen für Identifikation.

Rahmenbedingung:

→ Hauptamtliche „Kümmerer“ übernehmen Verantwortung für die Zentren und initiieren Projektförderung.

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1. Ziel: Die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs wird attraktiver.

Rahmenbedingungen:

→ Apps für den Nahverkehr in Richtung Anrufsammeltaxi (AST) sind entwickelt.
→ Der ÖPNV ist für die Nutzer kostengünstig.
→ Die Spätanbindungen sind ausgebaut.
→ Bund und Länder finanzieren einen „Nachteilsausgleich“ für ländliche Regionen.
→ schnellere Verbindung mit Mittel- und Oberzentren, um das Pendeln zu erleichtern.

2. Ziel: Alternative und flexible Bedienformen wie Car-Sharing, Bürgerbus, Anrufsammeltaxi und Mitfahrgelegenheiten sind ausgebaut.

Rahmenbedingungen:

→ Verschiedene Mobilitätsformen sind sinnvoll miteinander verknüpft.
→ Car-Sharing ist einfacher gestaltet und in Richtung „kommunale Autovermietung“ entwickelt.
→ Es sind Anreize zur Überlassung von privaten Autos geschaffen.

3. Ziel: Es gibt eine überregionale Förderung nachhaltiger Mobilität; dazu zählen E-Mobilität, intermodale Mobilität und entsprechende Versorgungsangebote sowie Radfahrer und Fußgänger.

Rahmenbedingungen:

→ Geeignete Infrastruktur sowie Informationsveranstaltungen zu E-Mobilität und Radverkehr.
→ Förderung von Weiterbildungen zu innovativen Mobilitätskonzepten bei Entscheidern.
→ Es gibt „Mobilitätskümmerer“, die einen Blick auf den individuellen Bedarf haben.
→ Das Radwegenetz ist – Hand in Hand mit der Fernstraßenentwicklung – ausgebaut.

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Wie lassen sich dörfliches Miteinander und Bürgerbeteiligung fördern? Der Workshop "Gemeinschaft und Zusammenleben" entwickelte Lösungsansätze.

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1. Ziel: Es gibt in jedem Ort Raum für Kommunikation und Begegnung mit Menschen in verschiedenen Lebenssituationen.

Rahmenbedingungen:

→ Es gibt regelmäßige Angebote, etwa ein „Erzählcafé“ einmal pro Monat; sie haben einen Bezug zur Lebenswirklichkeit der Menschen.
→ Die Öffentlichkeitsarbeit der Kommune macht Themen und Angebote bekannt.
→ Veranstaltungsort und -raum sowie die Verantwortlichen sind festgelegt.
→ Eine „Dorf-App“ trägt zur Organisation der Kommunikation bei.
→ Verschiedene Gruppen haben Interesse füreinander, etwa Neu- und Alteingesessene, Ältere und Jüngere.
→ Mitarbeiter im öffentlichen Dienst sind geschult und können gut mit bürgerschaftlichem Engagement umgehen.

2. Ziel: Unterstützung der Vereinsarbeit: Zusammenarbeit auf regelmäßiger Basis fördern.

Rahmenbedingungen:

→ Das Vereinsrecht ist an die heutigen Erwartungen und Bedürfnisse angepasst, z. B. mit Blick auf Vorschriften für Änderungen im Vorstand.
→ Vereinsvorstände haben den Mut, Neues auszuprobieren.
→ Verantwortliche in den Kommunen haben verstanden, dass Vereine eine gesellschaftliche Leistung erbringen; diese Leistung wird gewürdigt.
→ Auf die Erwartungen der Jüngeren nimmt die Vereinsarbeit Rücksicht; Engagement im Verein kann zu Projektarbeit werden.

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1. Ziel: Ortsvorsteher und Bürgermeister sind Motivatoren.

Rahmenbedingungen:

→ Verfahren zur Beteiligung der Bürger sind transparent gestaltet.
→ Bürger haben das Recht, Einfluss zu nehmen.
→ Die Beteiligung ist ergebnisorientiert; die Ziele sind klar definiert.
→ Ergebnisse werden veröffentlicht.

2. Ziel: Bedingungen für ehrenamtliches Engagement verbessern, Engagement wertschätzen und Beteiligung fördern.

Rahmenbedingungen:

→ Es gibt eine regionale Imagekampagne, die erklärt, welche Vorteile ehrenamtliches Engagement in den Vereinen und Organisationen der Region bringt.
→ Haupt- und Ehrenamtliche stimmen sich besser ab. Es gibt eine regionale Koordinierungsstelle; sie bietet Schnittstellen zwischen Engagierten und Förderprogrammen sowie zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen.
→ Engagement wird professionell begleitet.
→ Es ist bekannt, welche Hauptamtlichen zuständig sind; sie sind zuverlässig erreichbar.

3. Ziel: Mehrere Methoden zur Beteiligung von Bürgern werden angeboten und sind nutzbar.

Rahmenbedingungen:

→ Zielgruppen werden entsprechend ihren Erwartungen und Möglichkeiten beteiligt.
→ Starre Strukturen wie Jugend- oder Seniorenräte sind zugunsten von flexibleren Formen aufgebrochen (z. B. Rede- und Vorschlagsrecht in kommunalen Gremien).
→ Ein alternatives Beteiligungssystem für Bürgerversammlungen ist entwickelt.
→ Die Verwaltung nutzt zeitgemäße Beteiligungsmethoden wie „Bürgergutachten mit Planungszelle“ oder Formate zur digitalen Beteiligung.

4. Ziel: Bürger, Verein und Initiativen haben Möglichkeiten, ihren Ort mitzugestalten und finanzielle Ressourcen zu nutzen.

Rahmenbedingung:

→ Es gibt ein Bürgerbudget.

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1. Ziel: Stärken des Landlebens werden hervorgehoben.

Rahmenbedingungen:

→ Möglichkeiten zur persönlichen Entfaltung und weitere Frei- und Entwicklungsräume werden beworben.
→ Es gibt eine Imagekampagne.
→ Kommunen beschaffen regional.

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Innovative Ansätze auf dem Land sichtbar gemacht:
Blick ins Plenum der Abschlussveranstaltung.

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Was lief in den anderen Workshops?
Die Workshop-Moderatoren (Dr. Michael Ludwig, Horst Pipper und Sabine Wilke v.l.) stellen im Abschlussplenum die wichtigsten Ergebnisse ihrer Arbeitsgruppen vor.

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Auch die Jüngsten berichten,
was sie sich für
ihre Zukunft auf dem Land
wünschen.

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Infos zum Video

Das Video wird freundlicherweise bereitgestellt vom medienWERK im Werra-Meißner-Kreis.

Das medienWERK ist ein Studio für Kommunikation und Film im Werra-Meißner-Kreis. Es ist ein Projekt, das gemeinsam mit dem Werra-Meißner-Kreis und dem Verein für Regionalentwicklung Werra-Meißner e. V. im Rahmen des Modellvorhabens „Land(Auf)Schwung“ des BMEL umgesetzt wird.

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Das Team Zukunftswerkstatt des BMEL dankt allen Beteiligten im Werra-Meißner-Kreis für die engagierte Teilnahme und freut sich darauf, die gesammelten Ziele und Rahmenbedingungen als wertvolle und praxisbezogene Grundlage für die weitere Stärkung ländlicher Regionen zu nutzen.

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Bei der dritten Zukunftswerkstatt am Montag, 3. Juli 2017, in Finsterwalde, Landkreis Elbe-Elster, tauschten sich Fachleute in drei Workshops zu Herausforderungen und Lösungen für die Bereiche Versorgung und Infrastruktur, Wirtschaft und Arbeit sowie Gemeinschaft und Zusammenleben aus.

In einem ersten Schritt ging es um die Ziele. Im zweiten Schritt standen die Rahmenbedingungen im Mittelpunkt – was ist nötig, um die Ziele erreichen zu können?

Alle Ergebnisse flossen auf einer Online-Plattform zur digitalen Beteiligung zusammen.

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Gastgeber aus der Region begrüßen die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth: Landrat Christian-Heinrich Jaschinski (von links), Jörg Gampe (Bürgermeister Finsterwalde), Heinz-Wilhelm Müller (Agentur für Arbeit Cottbus), Dr. Flachsbarth, Franziska Dorn (Kirchenkreis Niederlausitz), Thilo Richter (Amt Schradenland).

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Die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Maria Flachsbarth informiert sich während der Zukunftswerkstatt über beispielhafte Projekte im Landkreis Elbe-Elster, die zum Teil vom BMEL gefördert sind.

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Marten Frontzek, persönlicher Referent des Landrats,
zeigt Wege auf, innovative Ideen nach vorne zu bringen.

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Blick ins Plenum: Experten, Entscheidungsträger und lokale Akteure sitzen bei der Zukunftswerkstatt in der ersten Reihe.

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Regionale Akteure als Moderatoren der drei Workshops:
Thilo Richter (von links), Franziska Dorn und Heinz-Wilhelm Müller.

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"Für mich ist die Entwicklung unserer ländlichen Regionen insgesamt eine 'Zukunftswerkstatt': Hier gibt es Innovation und Tradition, solide Wirtschaftskraft und starke Gemeinschaft. Hier entstehen Ideen, wie wir die Daseinsvorsorge aufrechterhalten und vor allem das Miteinander in der Gesellschaft weiter wachsen lassen."

Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft

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1. Ziel: Es gibt einen gemeinsamen Strategieprozess mit allen Beteiligten – basierend auf bestehenden
Strategien. Der gemeinsame Bedarf ist identifiziert und Lösungen sind erarbeitet.

Rahmenbedingungen:

→ Ein stetiger Abgleich zwischen den Strategien, die es bereits auf unterschiedlichen Ebenen gibt,
evtl. durch die politischen Entscheider und Fachleute.
→ Kürzere Reaktionszeiten der Fördermittelgeber und Vereinfachung des Antragsverfahrens.
→ Projektstrukturen am Ort schaffen und verbessern.
→ Elemente der Bürgernähe beim Strategieprozess („Bottom up“-Ansatz).

2. Ziel: Produkte aus der Region sind in der Region und für die Region zu kaufen.

Rahmenbedingungen:

→ Direktvermarktung, anstatt sich der Marktmacht der Ketten zu ergeben.
→ Politische Unterstützung und langfristige Förderung für lokale Erzeuger.
→ Schaffung von eigenen Vertriebskanälen.
→ Schaffung von lokalen Wertschöpfungsketten und Netzwerken.
→ Kunden sind über Marketing und Imagepflege für die Wertigkeit der lokalen Produkte
sensibilisiert.
→ Stärkere Orientierung an den Bedürfnissen der Kunden, etwa hinsichtlich Liefermöglichkeiten
und Öffnungszeiten.

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1. Ziel: Kompetenz für den Umgang mit der Digitalisierung ist ausgebaut.

Rahmenbedingungen:

→ Nutzung von GIS1-Daten fördern.
→ Lern-Apps entwickeln (GIS: Geographische Informationssysteme).
→ Verpflichtende Weiterbildung im Bereich Digitalisierung für Lehrerinnen und Lehrer.
→ Zugang zum Internet für alle, etwa in Bürger- und Rathäusern.

2. Ziel: Förderung kleiner lokaler Initiativen.

Rahmenbedingungen:

→ Kommunen erkennen lokale Initiativen an.
→ Förderanträge sind weniger komplex, vor allem bei Beträgen unter 5000 Euro.
→ Vereine und Initiativen bekommen mehr Unterstützung beim Marketing, zum Beispiel von
städtischen Kulturverantwortlichen.
→ Lokale Initiativen und Vereine vernetzen sich, um gemeinsam Kultur zu gestalten.

3. Ziel: Lebenslanges Lernen auf dem Land.

Rahmenbedingungen:

→ Es gibt „fahrende Lehrer“ statt Schüler, die immer weiter zur Schule fahren müssen.
→ Telearbeit und -präsenz sind nutzbar.
→ Auf dem Land finden Seminare statt.

4. Ziel: Es gibt einen „UTP2 4.0“.

Rahmenbedingungen:

→ Bildungseinrichtungen und lokale Produzenten vernetzen sich.
→ Es gibt eine „Win-Win Situation“: Kinder lernen, Produzenten können Aufmerksamkeit für sich
schaffen.
→ Der Transport der Schüler zu den Betriebsstätten ist sichergestellt und ist auch finanziell
gesichert, zum Beispiel mit einer 100-prozentigen Förderung von Klassenbesuchen bei
Produzenten.
→ Es gibt „mobile Klassenzimmer“ und weitere Angebote, etwa den „Energiekoffer“, als Ergänzung.
→ UTP 4.0 ist ein obligatorischer Punkt im Rahmenlehrplan des Landes.

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 Vernetzen und miteinander diskutieren für mehr innovative Lösungen in ländlichen Regionen.

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Zuhören - und alle zu Wort kommen lassen:
Einblick in einen Workshop der Zukunftswerkstatt im Landkreis Elbe-Elster.

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1. Ziel: Alle Arbeits- und Ausbildungsangebote sind attraktiv, was zum Beispiel Verdienst und
Erreichbarkeit betrifft. Alle Stellen können besetzt werden; Ausbildungsabbrüche werden verhindert.

Rahmenbedingungen:

→ Stakeholder sind kontinuierlich eingebunden. Sie stellen sicher, dass die Ziele erreicht werden.
Die regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft baut ein Netzwerk zur Fachkräftesicherung auf.
→ Die Verantwortlichen denken auch an weiche Standortfaktoren wie Mobilitätsoptionen,
medizinische Versorgung, Bildungsangebote, Freizeitmöglichkeiten und Erholungswert.
→ Unternehmen bieten alternative und innovative Arbeitsplatzlösungen an, etwa Gleitzeit und
Home Office. Es gibt die dafür nötige flächendeckende Breitbandanbindung. Fördermaßnahmen
helfen Unternehmen, die ersten Schritte in diese Richtung zu gehen. Es gibt ein
Informationsangebot für interessierte Unternehmen.
→ Bei den Arbeitsbedingungen sind insbesondere die Bedürfnisse von jungen Familien
hinsichtlich Kinderbetreuung und Arbeitsmöglichkeiten für Familienangehörige berücksichtigt.
→ Ein strategisches und abgestimmtes Fachkräfte- und Rückkehrprogramm ist aufgelegt.

2. Ziel: Alle Arbeits- und Ausbildungssuchenden finden eine Stelle, für die sie motiviert und qualifiziert sind. Die Arbeitslosigkeit beträgt weniger als drei Prozent.

Rahmenbedingungen:

→ Stakeholder sind kontinuierlich eingebunden. Sie stellen sicher, dass die Ziele erreicht werden.
→ Familien erhalten Unterstützung bei der persönlichen und beruflichen Orientierung ihres
Nachwuchses. Die Verantwortlichen arbeiten dafür enger zusammen.
→ Jugendliche kennen die beruflichen Möglichkeiten und Unternehmen am Ort und können sich
dort versuchen. Es gibt eine Berufsfrühorientierung, um Jugendliche an Unternehmen
heranzuführen; mögliche Angebote sind die „Woche der offenen Unternehmen“, Praxistage für
Schüler sowie der „Mittlere Schulabschluss“ (MSA).
→ Es gibt ein gutes Informationsmanagement; offene Stellen einer ländlichen Region sind auf
einem Online-Portal gebündelt sichtbar.
→ Es ist ermittelt, welche Arbeitsplätze die Region zum Überleben braucht.

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1. Ziel: Innovationskultur fördern
Es gibt Offenheit gegenüber Innovation in bestehenden und neuen Geschäftsfeldern sowie ein
konstruktives Klima in der Region. Entsprechende Aktionen sind umgesetzt.

Rahmenbedingungen:

→ Erreichtes ist nach innen und nach außen besser kommuniziert. Die regionalen „Best-Practices“
sind analysiert.
→ Es gibt ein originelles Standortmarketing, um die Region auch in benachbarten Regionen besser
sichtbar zu machen.
→ Dialogformate, „Projektschmieden“ und Wettbewerbe machen auf das Thema „Innovation und
Start-ups“ aufmerksam. Die regionale Wirtschaftsförderung schiebt die Entwicklung an und
baut ein Netzwerk auf.
→ Externe Impulse und neue Ideen kommen durch Menschen in die Region. Es gibt Stipendien und
weitere interessante Angebote, um Kreative über eine gewisse Zeit in die Region zu holen und
ggf. dort zu halten, etwa mit „Sommerschulen“, „Breakout“-Möglichkeiten oder „Work and
Holiday“.
→ Es gibt Räume für kreatives Arbeiten, zum Beispiel „Co-Working“-Möglichkeiten für Freiberufler
und die Kreativwirtschaft.

2. Ziel: Es bestehen Möglichkeiten zur Innovationsförderung; die Akteure und Institutionen am Ort kennen und nutzen sie.

Rahmenbedingungen:

→ Für alle, die Ideen haben und umsetzen möchten, gibt es Ansprechpartner, die beraten und sie
mit Akteuren aus Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft vernetzen.
→ Es gibt Paten, die mehr sind als Ansprechpartner – sie begleiten die innovative Tätigkeit, helfen
bei der Umsetzung und übertragen die Innovation über Generationengrenzen hinweg.
→ Kammern und Wirtschaftsförderung leisten Beratung zu Innovationsförderungen ähnlich der
„Lotsendienste“ für Existenzgründer.
→ Fördermöglichkeiten sind flexibler und weniger bürokratisch. Ideen sind kurzfristig umsetzbar.
→ Es entstehen Entfaltungsmöglichkeiten für Kreative, etwa „Co-Working Spaces“.
→ Es gibt das Bewusstsein „Wir müssen uns selbst helfen“, verbunden mit der Nutzung der
Potenziale am Ort.
→ Es gibt ein permanentes Regionalbudget.
→ Es herrscht Transparenz über Innovationsförderungsprogramme.
→ Wirtschaft und Wissenschaft kooperieren auch in ländlichen Regionen besser.

3. Ziel: Es entstehen Innovationsfelder und neue mögliche Geschäftsfelder:
• Digitale Dienstleistungen und Produkte
• Gesundheitstourismus
• Kreativwirtschaft
• Angebote und Dienstleistungen rund um die Erneuerbaren Energien, den Klimaschutz und
der Klimaanpassung
• Regionale Ernährung und Gesundheit: Verarbeitung regionaler Rohstoffe zu regional und
überregional vermarkteten Produkten
• Lösungen zur energetischen und stofflichen Nutzung nachwachsender Rohstoffe
• Nachhaltige Landnutzung mit beispielhafter Bewirtschaftung mit geschlossenem
Stoffkreislauf
• Bioökonomie

Rahmenbedingungen:

→ Ein gutes Standortmarketing ist etabliert. Es zeigt das Potenzial der neuen Geschäftsfelder auf.
→ Alle regionalen Unternehmen vermarkten Produkte über eine regionale Smartphone-App.

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Offene Gesprächsrunden für Ideen mit Weitblick, um das Leben in ländlichen Regionen zu gestalten.

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Welche Voraussetzungen benötigen wir,
um unsere Ziele für die Zukunft zu realisieren?
Auch darum ging es in den Workshops.

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Ebenfalls im Fokus: Antworten auf die Frage, auf welchen vorhandenen Strukturen eine Region aufbauen kann.

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1. Ziel: Es gibt eine Kommunikationskultur, die Beteiligung ermöglicht und zur Teilhabe auffordert.

Rahmenbedingungen:

→ Die Hauptamtlichen in der Verwaltung nehmen Ideen und Beteiligung der Bürger ernst.
→ Die Verwaltung geht neue Wege; das Ehrenamt bekommt mehr Verantwortung übertragen.
→ Es gibt klare Regeln für Beteiligung.
→ Es gibt Absprachen und Verfahren, um Jugendlichen die Teilhabe am Dorfleben zu ermöglichen.
→ Ehrlichkeit ist ein zentraler Wert in der Kommunikationskultur.

2. Ziel: Es entsteht ein Bewusstsein für die Region.

Rahmenbedingungen:

→ Wissen über die Region spielt eine Rolle in Bildung und Erziehung. Dazu arbeiten
Bildungsträger am Ort zusammen.
→ „Region“ ist ein offener Begriff, den die Bürger selbst definieren.
→ Der Heimatbegriff ist neu interpretiert, auch im Kontext der Flüchtlingsfrage.
→ Es gibt einen generationenspezifischen Blick auf die Region und Antworten auf die Frage, was junge Menschen an die Region bindet.
→ Es entstehen Netzwerke – etwa für Feste und Bildung – über Dorfgrenzen hinaus, indem beispielsweise Ortsteile etwas gemeinsam organisieren.

3. Ziel: Die Kompetenzen für Ressourcen und Entscheidungen sind auf den unterschiedlichen Ebenen klar festgelegt.

Rahmenbedingungen:

→ Es gibt flexiblere Fördermöglichkeiten.
→ Es gibt eigene Budgets für das Ehrenamt.
→ Es entstehen Möglichkeiten zum direkten Bürgerkontakt, etwa durch einen regelmäßigen
Austausch „auf Augenhöhe“ mit Betroffenen.
→ Entscheidungen werden auf der Ebene getroffen, für die sie relevant sind; für „Gemeinschaft
und Zusammenleben“ ist das die lokale Ebene.
→ Die Rolle des Ortsvorstehers hat wieder mehr Bedeutung.
→ Die Auswirkungen von Regional- und Kommunalreformen sind untersucht.
→ Es gibt eine lückenlose Vermittlung von Wissen, um Entscheidungskompetenz auf unterster
Ebene überhaupt zu ermöglichen.

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1. Ziel: Das generationenübergreifende Denken ist gestärkt; die gegenseitige Wahrnehmung ist verbessert.

Rahmenbedingungen:

→ Das Zusammenleben verschiedener Generationen ist positiv erlebbar.
→ Kinder und Senioren entwickeln ein Verständnis für die andere Generation, etwa mit Vorlesestunden, Kontakten zwischen Jugendlichen und Demenzkranken oder dem „Service-
Learning“-Ansatz.
→ Begegnungen sind organisiert, etwa in Bildungs- und Pflegeeinrichtungen im Ort, und sie
spielen eine zentrale Rolle.
→ Es gibt Mehrgenerationenhäuser als zentrale Orte der Begegnung.
→ Alle Generationen sind in Planung und Umsetzung von Veranstaltungen eingebunden.
→ Die Kompetenzen sind entwickelt und gestärkt, gegenseitiges Verständnis ist entstanden.

2. Ziel: „Inklusive Gesellschaft“ ist umfassender interpretiert.

Rahmenbedingungen:

→ Es entsteht das Bewusstsein, dass es dabei nicht ausschließlich um Menschen mit Behinderung geht, sondern allgemein um Menschen, die einen sozialen Nachteil erfahren.
→ Infrastruktur ist an den Bedarf angepasst; Teilhabemöglichkeiten sind geschaffen.
→ Begegnung und Bildung machen die Lebenswirklichkeit gegenseitig erfahrbar. Über Dialog entsteht Toleranz.

3. Ziel: Dorfentwicklung schreitet voran.

Rahmenbedingungen:

→ Bürger schreiben Dorfentwicklungskonzepte generationenübergreifend selbst.
→ Zwischen den Dörfern gibt es Erfahrungsaustausch.
→ Wohnortnah gibt es Möglichkeiten zu Begegnung, Beteiligung und Bildung. Für diese Angebote gibt es eine offensive Werbung.
→ Es gibt, wenn nötig, eine Ehrenamtskoordination.
→ Ein Regionalbudget steht zur Verfügung.

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Probleme erkennen und Ideen entwickeln, um sie zu lösen - auch darum ging es in den Workshops.

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Wichtige Fragen im Fokus:
Auch während der Kaffeepause
wurde angeregt weiter diskutiert.

Zum Anfang










Eine Erkenntnis aus den Workshops:
Zusammenhalt und -arbeit
sind unabdingbar
für starke ländliche Regionen.

Zum Anfang

Welche Wege muss eine Kommune gehen, um den Wegzug zu verhindern und um Daseinsvorsorge zu gewährleisten?

Zum Anfang















Gemeinsam Antworten finden -
bei der Zukunftswerkstatt war das auch mithilfe einer digitalen Beteiligung möglich.

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Das Team Zukunftswerkstatt des BMEL dankt allen Beteiligten für die vielfältige Partizipation und freut sich darauf, die gesammelten Ziele und Rahmenbedingungen als wertvolle und praxisbezogene Grundlage für die weitere Stärkung ländlicher Regionen zu nutzen.

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Bei der vierten Zukunftswerkstatt am Freitag, 14. Juli 2017, in Tirschenreuth im gleichnamigen Landkreis tauschten sich Fachleute in drei Workshops zu Herausforderungen und Lösungen für die Bereiche Versorgung und Infrastruktur, Wirtschaft und Arbeit sowie Gemeinschaft und Zusammenleben aus.

In einem ersten Schritt ging es um die Ziele. Im zweiten Schritt standen die Rahmenbedingungen im Mittelpunkt – was ist nötig, um die Ziele erreichen zu können?

Alle Ergebnisse flossen auf einer Online-Plattform zur digitalen Beteiligung zusammen.

Download der kompletten Zusammenfassung aller Ergebnisse der Zukunftswerkstatt im Landkreis Tirschenreuth als PDF...

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Blick ins Plenum zum Auftakt der Veranstaltung: Die Erwartungen sind groß, die Stimmung ist gut.

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Wolfgang Lippert, Landrat Landkreis Tirschenreuth,
begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Zukunftswerkstatt.

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Eröffnungsrede
von Bundesminister
Christian Schmidt.

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„Wir brauchen neue Impulse in den ländlichen Regionen und für den ländlichen Raum. Mir ist es daher besonders wichtig, mit den Menschen zu sprechen, die sich für ihr Dorf und ihre Kommune stark machen.“

Christian Schmidt MdB
Bundesminister für Ernährung
und Landwirtschaft

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Blick ins Plenum während des Auftakts der Zukunftswerkstatt in Tirschenreuth.

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Bereits die Eröffnung bietet viele Möglichkeiten zum Kennenlernen und zum Austausch.

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Fachimpuls von Thomas Zimmer,
Vizepräsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks: Ländliche Raum als Zukunftsraum mit Herausforderungen.

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Moderatorin Barbara Becker bittet nach der Einführung ins Thema die Teilnehmer, in den Workshops weiterzuarbeiten.

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1. Ziel: Erreichbarkeit von Angeboten gewährleisten (digital, aber auch in der realen Welt).

Rahmenbedingungen:

→ Flexible Angebote vor Ort zulassen; deren nachhaltige Förderung ist nötig, da Wirtschaftlichkeit nicht in jedem Bereich erreichbar ist.
→ Neben betriebswirtschaftlicher Rendite auch kulturelle oder soziale Rendite berechnen → Wirtschaftlichkeit sollte, wenn möglich, angestrebt werden.
→ Mindeststandards für Angebote werden definiert und flexibel auf regionale Situation angewendet.
→ Behörden müssen als Dienstleister agieren – „wo hört Hilfe auf, und wo fängt überzogene Bürokratie an?“
→ Vertrauen in kommunale Autonomie und Strukturen reduziert bürokratischen Aufwand.
→ Bereitstellung interkommunal denken.

2. Ziel: Sicherung der sozialen Infrastruktur.

Rahmenbedingungen:

→ Stellen (Generationen-, Integrationsmanager, "Dorfkümmerer") schaffen, um soziale und andere Stützstrukturen in den Dörfern zu ermöglichen.
→ Vereinfachung des Rechtsrahmens für das Ehrenamt, niederschwellige Rechtsformen zur Erleichterung von Kooperationen in der Zivilgesellschaft (Einfachheit der Anträge, Formulare etc.), Ehrenamt braucht Freiräume.
→ Unterstützung des Ehrenamts durch hauptamtliche Profis.
→ Spezielle Beachtung und Förderung der Jugendarbeit im Zeitraum des Übergangs von Jugendlichen nach der Schule (16+, offene Jugendarbeit etc.) in die Berufswelt.

3. Ziel: Nötige Infrastruktur interkommunal für Unternehmen schaffen.

Rahmenbedingungen:

→ Steuerliche Anreize/finanzielle Förderung für Firmen zur Ansiedlung in ländlichen Regionen.
→ Kooperation von Gemeinden in der Wirtschaftsförderung, auch über Landkreisgrenzen hinaus.
→ Individuelle Stärken von Gewerbegebieten herausarbeiten und daraus Spezialisierungen entwickeln, um kleinräumige Konkurrenz zu vermeiden.
→ Informationsaustausch zwischen den Gemeinden ist Grundvoraussetzung.
→ Gewerbesteuer als vorrangiges Element der kommunalen Haushaltsfinanzierung verhindert regelmäßig intensivere Kooperationen, dies muss entsprechend reformiert werden.
→ Größere Kommunen halten wesentliche Einrichtungen interkommunal vor.
→ Stärkere Beteiligung der Gemeinden, die von überkommunalen Infrastrukturprojekten (Mehrzweckhallen, Schwimmbädern, u.a.) profitieren an deren Unterhalt.

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1. Ziel: Investitionen in bestehende Bebauung (auch Fokus auf kleinen Mietwohnraum, behindertengerechten Wohnraum).

Rahmenbedingungen:

→ Anreize für Privatinvestoren.
→ Modelle für „junges“ Wohnen schaffen, insbesondere auch Mietwohnraum, Mobilität junger Menschen berücksichtigen.
→ Generationenmanager kümmert sich um neue Wohn- und Lebensformen.
→ Die besondere Situation peripherer Räume bei Wirtschaftlichkeitsberechnungen berücksichtigen (regional differenzierende Regelsätze für Renditeberechnung).
→ Leistungsfähige Breitbandanbindung.

2. Ziel: Leerstände verringern.

Rahmenbedingungen:

→ Öffentliche (kommunale) Investitionen als Initialzündung.
→ Beispiele modellhaft zeigen (z. B. Bauhütte).
→ Bauen im Bestand vor Außenentwicklung.

3. Ziel: Ortskern verdient seinen Namen - öffentliche Räume attraktiv gestalten.

Rahmenbedingungen:

→ Funktionalität der Ortskerne erhalten in den verschiedenen Feldern.
→ Unterschiedliche Steuerungsinstrumente auf die Innenentwicklung von Orten ausrichten (Bauleitplanung, Baukindergeld innerorts und für Baubestand).
→ Infrastrukturentwicklung im Ortskern: Nachhaltigkeit der Förderung in den Vordergrund stellen, kein ausschließlicher Fokus auf Erstinvestitionen.
→ Strategien erarbeiten und anwenden, um Funktionsvielfalt der Ortskerne zu erhalten oder zu stärken. → Bewusstseins-und Meinungsbildung aktiv betreiben.

4. Ziel: Authentische Dorfentwicklung (gewachsene Strukturen berücksichtigen).

Rahmenbedingungen:

→ Beteiligung/Mitwirkung der Betroffenen, Bürger und Experten bei Konzeptionierung und Umsetzung.
→ Organisierte und beständige Formen von Mitwirkung entwickeln.
→ Bauliche, soziale und kultur-historische Entwicklung berücksichtigen und nutzen.
→ Digitale Ideenschmieden ergänzen herkömmliche Formen.

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Akteure kennenlernen, Gedanken austauschen,
Projekte vernetzen - das ist in den Workshops möglich.

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Bundesminister Christian Schmidt
im Dialog mit lokalen Akteuren.

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1. Ziel: Branchen-und Karrierevielfalt darstellen und erhöhen und breite Teilhabe am Arbeitsmarkt sicherstellen.

Rahmenbedingungen:

→ Generelle Berufsorientierung für Schüler und Schülerinnen aller Schulformen.
→ Besseres Netzwerk zwischen Arbeitgebern, Schulen, Jugendlichen und Eltern schaffen, das Berufschancen darstellt, praktische Erfahrungen ermöglicht und Hilfestellung bei der Wahl bietet. (Beispiel: regionales und lebendiges Bildungsportal als App.)
→ Bündelung von Kompetenz in Bildungszentren für zukunftsweisende und für die Region wichtige Wirtschaftszweige und Berufe (Kompetenzzentrum, z. B. E-House).
→Verbesserung des Umfelds für Innovationen, Start-Ups und New Economy. (Beispiel: Glasfaseranbindung Gründerzentrum.)
→ Gesetzgeberische Kontinuität und verlässliche Förderinstrumente.
→ Attraktivität und Image von daseinsvorsorgenden Wirtschaftszeigen ausbauen (Handwerk).

2. Ziel: Lebenslanges Lernen in der Region forcieren, gerade vor dem Hintergrund einer sich schnell verändernden Wirtschaft.

Rahmenbedingungen:

→ Staatliche Förderungen für kleine und mittlere Unternehmen, um Weiterbildung „on the job“ zu ermöglichen. Insbesondere mehr Informationen über Möglichkeiten des dualen/berufsbegleitenden Studiums bieten.
→ Weiterbildungsmöglichkeiten: Wir haben schon vieles! Wir brauchen aber mehr Transparenz, Organisation, Koordination und Öffentlichkeitsarbeit im Bereich der Weiterbildungsmöglichkeiten. Unternehmen kennen oft die Angebote nicht. (Die Landkreise könnten Weiterbildung als zentrales Thema besser institutionalisieren.)

3. Ziel: Erreichbarkeit von Ausbildungs-und Arbeitsplätzen erhöhen und Mobilität verbessern.

Rahmenbedingungen:

→ Mobilität muss vernetzt in Wirtschaftsregionen gedacht werden und darf nicht an Verwaltungsgrenzen enden.
→ Betriebliches Car-Sharing: Unternehmensgemeinschaften schaffen (autonom fahrende) Fahrzeugflotten zur Verbesserung von Mobilität für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen anbieten.
→ Zinsloses Darlehen zur Unterstützung von Auszubildenden beim Erwerb einer Fahrerlaubnis (unbürokratische Lösung notwendig).
→ Weiterentwicklung und weitere Förderung von modernen und pilothaften Mobilitätskonzepten in privaten und betrieblichen Kontext (BAXI). Pilotvorhaben auch im ländlichen Regionen realisieren (Präferenz fürs Land).
→ Digitale Plattform (z. B. App) zur Organisation von alltäglichen Fahrten in Fahrgemeinschaften.
→ Home-Office und Telearbeit als "indirekte" Lösung für fehlende Mobilität.

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Wichtige Fragen bei der Zukunftswerkstatt in Tirschenreuth: Wo wollen wir hin mit unserer Region
und welche Grundlagen
müssen dafür geschaffen werden?

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Ideen, Projekte, Kritik und neue Vorschläge: reger Austausch in den Workshops.

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Analoge und digitale Welten verknüpft:
Die Teilnehmer der Zukunftswerkstatt können Ideen und Fragen per SMS an die Plattform zur digitalen Begleitung schicken. Geordnet nach Themen stehen die Beiträge dann zur Diskussion in den Workshops.

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1. Ziel: Generationenübergreifendes Wohnen und Leben.

Rahmenbedingungen:

→ Entwickeln von Modellen zu generationenübergreifendem Wohnen durch Städte und Gemeinden.
→ Entsprechende neue Wohnformen müssen bekannt gemacht, Vertrauen/Akzeptanz für diese neuen Wohnformen geschaffen werden.
→ Plattform schaffen, auf denen sich potenzielle Mitbewohner für generationenübergreifendes Wohnen finden können.
→ Zukunftswerkstätten in allen Dörfern veranstalten, um gemeinsam Handlungsoptionen für die Zukunft zu erarbeiten.
→ Jungen Menschen Bleibeperspektiven eröffnen und in die Gemeinschaft einbinden (erfordert: Offenheit gegenüber jungen Leuten, Stärkung des Engagements Jugendlicher frühzeitiges Einbinden in Gemeinschaft und Übertragen von Verantwortung).
→ Finanzielle Förderung von medizinischer Versorgung in ländlichen Regionen (durch Land und Bund). → Ortskerne beleben:
• Finanzielle Förderung der Belebung von Ortskernen auf dem Land durch Land und Bund (im Gegenzug Konzentration der Mittel auf Städtebauförderung reduzieren).
• Anreize für junge Menschen schaffen, die in ein Eigenheim investieren wollen, nicht auf Neubauten zu setzen, sondern alte Gebäude zu renovieren und zu bewohnen (wichtig: Wertvorstellung der Eigentümer alter Gebäude realistisch halten).
• Gestaffelte Förderung des Wohnungsbaus durch die öffentliche Hand: starke Förderung im Ortskern; Neubaugebiete nur sparsam ausweisen.
• Interessante Kulturbetriebe in Ortskernen etablieren.
• Bewusstseinsbildung bei Anwohnern für den Wert lebendiger Ortskerne.

2. Ziel: "Kümmerer"/Streetworker für das Dorf.

Rahmenbedingungen:

→ Generationennetzwerker, Ortsmedium schaffen, z. B. Newsletter.
→ Darauf hinwirken, dass sich Beauftragte für Jugend und Senioren vernetzen.
→ Stabsstelle nah am Bürgermeister einrichten.
→ Zukunftswerkstatt in allen Dörfern ausrichten, in der zentrale Zukunftsaufgaben und Rahmenbedingungen in diesem Themenfeld benannt werden.
→ Dem „Kümmerer“ Angebote zur Qualifizierung zur Verfügung stellen.
→ Der "Kümmerer" kann auch von außen dazu kommen; er sollte ein Netzwerk haben, das ihm zur Seite steht (unerlässlich: Rückhalt/Anerkennung in der Gemeinde für die Arbeit des "Kümmerers").

3. Ziel: Bewusstsein für die Region, besonders bei jungen Leuten, stärken.

Rahmenbedingungen:

→ Offene Treffpunkte, an denen Informationen zu Kultur und Geschichte ansprechend und zielgruppengerecht vermittelt werden.
→ Jugendlichen ermöglichen, die Region zeitweise zu verlassen, um ihre Vorteile schätzen zu lernen.
→ Kenntnisse über die Region verstärkt in Lehrpläne aufnehmen; Schulen vor Ort belassen.
→ Projektbezogene, flexible Angebote für Jugendliche fördern statt auf traditionelle, oft eher starre Vereinsstrukturen zu setzen.

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1. Ziel: Zeitgemäße, attraktive Vereinsstrukturen sind aufgebaut.

Rahmenbedingungen:

→ Vereine stärken, Vereine als "Infrastrukturgeber": projektbasiertes Arbeiten fördern; durch niedrigschwellige, nicht dauerhaft bindende Angebote Attraktivität für Jugendliche stärken.
→ Mut haben, nicht mehr zeitgemäße Strukturen zu ändern.

2. Ziel: Ehrenamt ist wieder attraktiv und leichter zu schultern.

Rahmenbedingungen:

→ Soziale Kompetenz der Jugendlichen durchs Ehrenamt stärken; Jugendlichen soziales Engagement vorleben.
→ Fort-und Ausbildungsangebote für Ehrenamtliche anbieten, z. B. zu Social Media.
→ Arbeitsmöglichkeiten vor Ort schaffen, damit wieder Zeit fürs Ehrenamt ist.
→ Bessere Darstellung der Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements.
→ Rechtliche Regelungen für Ehrenamtliche verbessern - Ehrenamtliche entlasten.
→ Gemeinderatsarbeit muss "sexy" werden.
→ Anforderungen an Ehrenamtliche herunterschrauben.

3. Ziel: Ehrenamt genießt Anerkennung -"Ehrenamt muss EHRENamt bleiben".

Rahmenbedingungen:

→ Definition überdenken: Was ist Ehrenamt heute?
→ Jugendliche ans Ehrenamt heranführen, bspw. durch Pflichtpraktikum im sozialen Bereich.

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Diskussionen
und
Austausch
nach den Workshops.

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Kurzer Austausch vor Beginn der letzten Phase der Zukunftswerkstatt.

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Blick ins Plenum: Zum Abschluss
fassen die Moderatoren
die Ergebnisse der Workshops
für alle zusammen.

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Die Moderatoren (v.l. Barbara Becker, Huberta Bock, Willi Perzl, Dr. Matthias Segerer)  präsentieren die erarbeiteten Ergebnisse der Workshops dem Plenum.

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Das Team Zukunftswerkstatt des BMEL dankt allen Beteiligten für die vielfältige Partizipation und freut sich darauf, die gesammelten Ziele und Rahmenbedingungen als wertvolle und praxisbezogene Grundlage für die weitere Stärkung ländlicher Regionen zu nutzen.

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Die Zukunftswerkstätten waren eine Veranstaltungsreihe des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in Zusammenarbeit mit den Landkreisen.
Sie wurden vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, dem Deutschen Landkreistag und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks u.a. als überregionale Veranstaltungspartner begleitet und organisatorisch unterstützt.

Gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren am Ort diskutierte das BMEL, was – mit Blick auf die Zukunft - aus der Sicht der Fachleute und Engagierten die zentralen Handlungsfelder für die Entwicklung ländlicher Regionen sind und welche Rahmenbedingungen es braucht, um die Regionen zukunftsfähig zu gestalten.

Beispielhafter Ablauf:


Vier bis zwei Wochen vor der Veranstaltung:
- Themensetzung mit einer Online-Plattform zur digitalen Beteiligung

Am Veranstaltungstag:
- Begrüßung
- Plenum mit Impulsvorträgen und Einführung in die Workshop-Arbeit
- Arbeit in drei gleichzeitig stattfindenden, themenbezogenen Workshops
- in den Workshops: Sammeln der Beiträge in der Online-Plattform zur digitalen Beteiligung
- Kurzpräsentation der Workshop-Arbeit im Plenum
- gemeinsamer Abschluss und Ausklang mit Möglichkeit zur Vernetzung

Nach der Veranstaltung:
- direkt im Anschluss: Rückmeldung zur Veranstaltung über die Online-Plattform zur digitalen Beteiligung
- ca. zwei Wochen nach Ende der Veranstaltung: Bereitstellen einer mehrseitigen Zusammenfassung für alle Teilnehmer
- bis Anfang September 2017: Möglichkeit zur Auswertung und Zusammenfassung auf der digitalen Plattform
- Herbst 2017: Bereitstellen der Gesamt-Zusammenfassung und Präsentation der Ergebnisse online



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Erstmals setzte das BMEL zur Begleitung der Zukunftswerkstätten auf einen offenen Online-Dialog. Möglich wurde das mit einer eigenständigen Internetseite sowie der digitalen Begleitung der vier Veranstaltungen.

Damit setzte das Ministerium auf ein modernes Format, das Dialog und Vernetzung stärkt, die Ergebnisse in Echtzeit sichtbar macht und alle Beiträge der Teilnehmer dokumentiert.

Welche Themen der ländlichen Entwicklung in ihrer Region besonders wichtig sind, konnten die Teilnehmer schon vor den Veranstaltungen auf der Online-Plattform der Zukunftswerkstätten vorgeben. So konnten sie in den Werkstätten direkt in die entscheidenden Themen einsteigen. In zwei Workshop-Phasen wurden Ziele und die für deren Umsetzung notwendigen Rahmenbedingungen in den Themenbereichen „Wirtschaft und Arbeit“, „Versorgung und Infrastruktur“ und „Gemeinschaft und Zusammenleben“ erörtert.

Die intensiven Diskussionen und alle Ergebnisse wurden während der Workshops direkt über die Online-Plattform dokumentiert. Wichtige Ideen konnten auch per SMS eingegeben und so für alle Beteiligten sichtbar gemacht werden. Die Ergebnisse der vier Werkstätten wurden allen Teilnehmenden etwa eine Woche nach der Veranstaltung über die Online-Plattform zur Verfügung gestellt.

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Mehr als 1.300 Interessierte, Experten und Entscheider haben die Chance genutzt, sich online an der Ausgestaltung der Zukunftswerkstätten zu beteiligen. In ca. 1.100 teils sehr ausführlichen und inhaltlich qualitätsvollen Beiträgen und Kommentaren kamen Ideen für die Zukunft ländlicher Regionen zusammen.

Die vier Zukunftswerkstätten waren sehr gut besucht, die maximale Teilnehmerzahl von jeweils bis zu 100 Personen wurde in allen Orten erreicht. Es nahmen lokale und regionale Entscheidungsträger, Führungskräfte, Experten und Akteure der Regionalentwicklung teil.

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Menschen einbinden, sich für ländliche Regionen mit Zukunft stark machen - das liegt uns am Herzen. Vielen Dank, dass Sie sich für unser Konzept zum Bürgerdialog Zeit genommen haben!

Klicken Sie hier, um zu den Ergebnissen der Zukunftswerkstätten zu gelangen:

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Immer mehr Menschen zieht es vom Land in die Stadt, viele Großstädte boomen. Haben wir also in Zukunft volle Städte und leere Dörfer? Was tut die Politik dafür, dass unsere Dörfer lebendig bleiben? Dieser kurze Film gibt Antworten und erklärt die Politik des BMEL.

Film "Ländliche Regionen verstehen".
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Neue Impulse für ländliche Regionen, damit das Leben auf dem Land lebenswert bleibt – dafür macht sich das BMEL stark. Das Ziel: diese Regionen als eigenständige Lebens- und Wirtschaftsräume erhalten und bürgerschaftliches Engagement fördern.

- Gemeinsam für ländliche Regionen: Allein 2017 fördern wir die ländlichen Räume mit 820 Millionen Euro aus Bundesmitteln.

- Kommunen auf dem Land den Rücken stärken: bundesweit 40 Millionen Euro für neue Maßnahmen im Rahmen der "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes (GAK)", etwa für Dorfmoderation und Mehrfunktionshäuser.

- Zukunftslabor für Kommunen, Unternehmen und Gesellschaft: Das Bundesprogramm Ländliche Entwicklung bringt gute Ideen voran und unterstützt das Engagement für die Region.

- Gut leben auf dem Land – was uns wichtig ist: Dialog mit den Menschen, die auf dem Dorf leben.

- Forschen und fördern, Information und Innovation: Das Onlineportal www.zukunft.land unterstützt Praktiker in Gemeinden und Landkreisen.

- Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung ländlicher Räume: Leben auf dem Land zur Chefsache gemacht.
 
- 500 LandInitiativen: ehrenamtliches Engagement für Integration auf dem Land mit 5 Millionen Euro gefördert.

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Das Thema ländliche Entwicklung liegt uns sehr am Herzen. Vielen Dank, dass wir unsere Ideen und Gedanken dazu mit Ihnen teilen konnten!

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Übersicht

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Kapitel 1 Einführung

50 workshops zuwe 2017 1043

10 hausleitung zuwe 2017 1085

010 sujet logos partner

010 sujet land schulbus.
Kapitel 2 Versorgung und Infrastruktur

00 visual start up zuwe 2017

50 sujet zuwe 2017 1044

50 sujet zuwe 2017 1020

50 workshops zuwe 2017 1021
Kapitel 3 Wirtschaft und Arbeit

50 sujet zuwe 2017 1013

20 dialog zuwe 2017 1016

50 sujet zuwe 2017 1065

50 sujet zuwe 2017 1052
Kapitel 4 Gemeinschaft und Zusammenleben

00 visual social media zukunftsfeld zuwe 2017

40 plenum zuwe 2017 1014

20 dialog zuwe 2017 1025

50 sujet zuwe 2017 1055
Kapitel 5 Fazit

50 sujet zuwe 2017 1032

10 hausleitung zuwe 2017 1011

010 sujet land trampolin.
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